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Brandenburg Tschetschenen auf dem Weg nach Brandenburg
Brandenburg Tschetschenen auf dem Weg nach Brandenburg
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20:51 06.11.2016
Fingerabdruck-Abnahme. Quelle: dpa
Potsdam

Brandenburg hat im laufenden Jahr 8776 Asylbewerber aufgenommen, wie Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) mitteilt. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es etwa 28000. Aktuell stellen Syrer mit 3115 Zuwanderern den größten Anteil, gefolgt von dem laut Schröter „sehr stark wachsenden“ Anteil von Bürgern der Russischen Föderation mit 2199 Personen. Die seien nicht ganz klar Regionen zuzuordnen, doch: „Klar ist: der Löwenanteil sind Tschetschenen“, so der Innenminister. 1685 Afghanen kamen seit Januar ins Land, außerdem 403 Iraner und 351 Kameruner. Schröter kündigte an, das Land werde weder Bürger aus sicheren Staaten noch so genannte Dublin-Fälle – also solche Zuwanderer, die nachweislich über andere EU-Länder eingereist sind – an die Kommunen verteilen. Diese Asylbewerber müssen in den Landesunterkünften bleiben.

Leichtbauhallen sollen zur Sicherheit stehen bleiben

Weil das Land sich auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise auf eine deutlich höhere Zahl von Ankömmlingen eingestellt hatte, kann es jetzt ganze Unterkünfte schließen. So geht zu Jahresende die Außenstelle in Ferch (Potsdam-Mittelmark) vom Netz, außerdem jene in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee. Unterkünfte, die das Land von der Arbeiterwohlfahrt in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) angemietet hatte, können ebenso zurückgegeben werden. Gleichzeitig will Schröter die Zahl der Plätze in den winterfesten Leichtbauhallen am Standort Unterschleuse bei Eisenhüttenstadt von 1000 auf 120 zurückfahren. Allerdings wolle er die Hallen zunächst stehen lassen, damit sie im Bedarfsfall schnell wieder bezugsfertig seien. Zelte, die das Land angeschafft habe, könnten unter Umständen an Freiwillige Feuerwehren vergeben werden. „Wir haben derzeit eine sehr entspannte Situation“, so Schröter.

Warten auf die Flüchtlinge aus Berlin

Gerade erst 30 Flüchtlinge sind laut Innenminister aus Berlin im Brandenburgischen Wünsdorf (Teltow-Fläming) eingetroffen. Eigentlich ist eine Zahl von 995 vertraglich vereinbart. Er rechne aber damit, so Schröter, dass der komplette Umzug sich bis Jahresende hinziehen werde. Berlin und Brandenburg hatten sich auf die Übernahme geeinigt, weil die Bundeshauptstadt Platzprobleme hat, während in Brandenburg viele Unterkünfte leer stehen.

Von Ulrich Wangemann

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