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Überfahrene Polizisten: Täter soll in Psychiatrie

Gewalttat in Brandenburg Überfahrene Polizisten: Täter soll in Psychiatrie

Der 24-Jährige, der am Dienstag seine Oma und zwei Polizisten getötet hat, soll an einer schweren psychischen Störung leiden. Laut Staatsanwaltschaft ist er möglicherweise nicht schuldfähig. Um das zu klären, soll er nochmals komplett psychiatrisch begutachtet werden.

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In diesem Ort nahm die Flucht ein blutiges Ende.

Quelle: dpa

Frankfurt (Oder). Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau und zweier Polizisten soll der mutmaßliche Mörder nochmals komplett psychiatrisch begutachtet werden. „Die Feststellung zur Schuldunfähigkeit kann für seine jetzigen Taten nicht übernommen werden. Wir müssen wissen, ob es Anhaltspunkte dafür gibt, ob er nicht möglicherweise teilschuldfähig war“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ingo Kechichian, am Donnerstag.

Der 24-Jährige soll nicht nur an einer schweren psychischen Störung leiden, sondern zudem stark drogen- und alkoholabhängig sein. Die Rede ist von der Droge Crystal Meth, was allerdings am Mittwoch offiziell nicht bestätigt wurde. Eine lückenlose Aufklärung und eine harte Bestrafung des Täters fordere der Landeschef der Polizeigewerkschaft, Peter Neumann, im MAZ-Interview – und zwar unabhängig davon, ob der Mann unter Drogen stand oder nicht.

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In Müllrose (Oder-Spree) ereignet sich am 28. Februar 2017 ein schreckliches Verbrechen. Dort ersticht der 24-jährige Jan G. zunächst seine Großmutter. Dann flieht er und überfährt auf der Flucht zwei Polizisten an einer Straßensperre in Beeskow, Ortsteil Oegeln.

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Gegen den 24-Jährigen, der am Dienstag in Müllrose (Oder-Spree) erst seine 79 Jahre alte Großmutter getötet und dann in Oegeln bei Beeskow die beiden Polizisten überfahren hatte, wurde vom Amtsgericht Frankfurt (Oder) unterdessen die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie angeordnet. In welcher forensischen Klinik er jetzt sitzt, teilte Kechichian nicht mit.

So können Sie spenden

Der Fonds ist benannt nach dem Brandenburger Polizisten Martin Heinze, der im August 1995 auf Zivilstreife von einem Einbrecher erstochen worden war.

Empfänger: Martin-Heinze-Fonds
IBAN: DE97 1705 4040 3000 6499 20
Verwendungszweck: Spende Hinterbliebene (und Absenderangaben für die Spendenbescheinigung)

Von MAZonline/dpa

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