Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Umfrage: Linke würde in Brandenburg deutlich verlieren
Brandenburg Umfrage: Linke würde in Brandenburg deutlich verlieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:05 21.06.2017
Quelle: dpa
Anzeige
Potsdam

Die Linkspartei dürfte nach einer neuen Umfrage bei der Bundestagswahl in Brandenburg deutlich schlechter abschneiden als noch 2013. Würde bereits jetzt gewählt, käme die Linke auf 15 Prozent, 2013 waren es noch 22,4 Prozent, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von infratest dimap im Auftrag des rbb-Magazins „Brandenburg aktuell“.

Die CDU bliebe dagegen mit 35 Prozent stärkste Kraft - vor knapp vier Jahren waren es 35,6 Prozent. Die SPD würde bei 24 Prozent landen und damit leicht verlieren (2013: 26,6 Prozent). Deutlich zulegen würde die AfD, die damals bundesweit an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war. Sie käme laut Umfrage in Brandenburg auf 15 Prozent.

Bei einer Direktwahl würden laut Umfrage rund 50 Prozent der Wahlberechtigten in Brandenburg Angela Merkel wählen, nur 23 Prozent den SPD-Kandidaten Martin Schulz. Die landespolitische Stimmung unterscheidet sich laut Umfrage stark von der bundespolitischen. Bei einer Landtagswahl käme die SPD aktuell mit 28 Prozent auf Platz eins. Das wäre allerdings der niedrigste Wert seit Bestehen der regelmäßigen Umfrage 2004. Die CDU erhielte 25 Prozent, die Linke 18 Prozent, die AfD 15 Prozent und die Grünen 6 Prozent.

Von dpa

Brandenburg Das Image der Mark - Brandenwas?

Die Landesregierung hat eine bundesweite Umfrage zum Ruf Brandenburgs in Auftrag gegeben. Ergebnis: Es gibt keinen guten Ruf, aber auch keinen schlechten. Das Land ist ein unbekanntes Neutrum. Ein Kommentar

22.06.2017

Schicksalsschlag für Erardo C. Rautenberg (64) und seine Familie: Der Brandenburger Generalstaatsanwalt und SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 60 ist nach Informationen der Märkischen Allgemeinen schwer erkrankt und hat sich einer mehrstündigen Tumoroperation unterzogen. Die Diagnose war ihm erst am Freitag gestellt worden.

30.03.2018

Enttarnte V-Männer, durchgestochene Razzien, Neonazis mit Kontakten zur Bundesanwaltschaft: Der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags hat haarsträubende Details offenbart. Immer wieder fielen die Namen des V-Manns Christian K. und des ehemaligen Verfassungsschutzchefs Heiner Wegesin. Sie sollen nun vernommen werden.

21.06.2017
Anzeige