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Brandenburg Minister mit leeren Händen
Brandenburg Minister mit leeren Händen
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18:43 24.03.2019
Nicht nur Imker sind um den Bestand der Bienen besorgt. Quelle: dpa
Potsdam

Der Sommer könnte für Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) ein besonders heißer werden. Auch in Brandenburg wird in wenigen Wochen eine Volksinitiative starten, die sich dem hoch emotionalen Thema Bienen- und Insektensterben widmet. Wenn es ähnlich erfolgreich läuft wie in Bayern, wo fast zwei Millionen Menschen für mehr Artenschutz unterschrieben haben, dann dürfte die erste Stufe der Initiative (20 000 Unterschriften) binnen weniger Wochen, geschafft sein und so den Wahlkampf beeinflussen.

Aufgeschreckt vom Erfolg der Öko-Kampagne, die auch bei konservativen Bayern verfing, trommelt Vogelsänger nun für einen Insektengipfel. Die Skepsis der Naturschützer speist sich aus Erfahrung. Denn bislang steht Vogelsänger mit leeren Händen da. Insektenschutz war bei ihm kein vordringliches Thema. Und die Tagesordnung des Treffens lässt auch nicht erwarten, dass wegweisende Beschlüsse anstehen. Es sollen wissenschaftliche Vorträge gehalten und Arbeitsgruppen gebildet werden. Dabei müsste Vogelsänger vorgewarnt sein. Lange Zeit hat er die Forderungen nach einer Agrarwende, die aus weiten Teilen der Gesellschaft kam, ignoriert. Das Volksbegehren war dann zu seiner Überraschung mit mehr als 100 000 Unterschriften erfolgreich, und er geriet in Zugzwang. Kurz vor den Wahlen könnte diese zögerliche Haltung dem Minister und der Partei, der er angehört, noch auf die Füße fallen.

Von Torsten Gellner

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