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Brandenburg Unbekannter Toter mit „Michaela“-Tattoo
Brandenburg Unbekannter Toter mit „Michaela“-Tattoo
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14:01 23.05.2017
So könnte der Unbekannte vor seinem Tod ausgesehen haben.  Quelle: Polizei Sachsen Anhalt
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Potsdam/ Vockerode

 Die Polizei sucht weiterhin nach Hinweise zur Identität einer bisher unbekannten Leiche. Am 5. Juli 2016 hatte ein Wassersportler eine Metallkiste am Ufer der Elbe gefunden. In der Truhe lag der Körper eines unbekannten Mannes.

Nach den ersten rechtsmedizinische Untersuchungen ergab sich, dass der Leichnam Verletzungen hatte, die auf ein Tötungsverbrechen hinweisen. Auf Grund des Zustandes der Leiche geht die Gerichtsmedizin davon aus, dass der Tod des Mannes mehrere Wochen vor dem Auffinden eingetreten sein dürfte.

Fundort der Leiche

Die Polizei geht davon aus, dass die Kiste mit dem Toten von der Elbebrücke der A 9 in die Elbe geworfen wurde, Diese Brücke befindet sich auf dem Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Coswig und Vockerode. Die A 9 verbindet die Städte Berlin und München und liegt nahe an der Landesgrenze zu Brandenburg. Die Strecke wird stark durch Pendler, Touristen, den Güterkraftverkehr und auch von einheimischen Autofahrern frequentiert.

Beschreibung des Unbekannten

– männlich

– etwa 45 – maximal 60 Jahre alt

– athletische Statur

– rund 75 kg schwer

– circa 180 cm groß

Auf dem linken Unterarm findet sich in schwarzer Farbe die Tätowierung „Michaela“, auf dem rechten Ringfinger trug der Leichnam einen goldenen Ring, der innen ebenfalls die Gravur „Michaela“ aufweist.

Die Kiste

Bei der Kiste in der der Getötete gefunden wurde, handelt sich um eine Metallkiste ähnlich einer Werkzeugtruhe, die in dieser Ausführung bis 1991 in großer Stückzahl produziert wurde.

In dieser Kiste mit der Aufschrift „Albert Glückl“ wurde die Leiche entdeckt. Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt

Die Kiste trägt an der Vorderseite eine markante individuelle Aufschrift in schwarzer Farbe. An der Innenseite des Deckels befinden sich zwei Aufkleber, wobei einer die Aufschrift „Original BETRA Qualität“ trägt. Der zweite Aufkleber zeigt zwei Mainzelmännchen und die Aufschrift „ZDF“ .

Mainzelmännchen-Aufkleber Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost

Herkunft des Toten

Das rechtsmedizinische Institut in München hat am Leichnam des Getöteten bio-chemische Untersuchungen, so genannte Isotopenanalysen, vorgenommen. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass sich der Unbekannte seit mindestens zehn Jahren in Deutschland aufhielt, jedoch ursprünglich nicht aus in Mitteleuropa stammt. Den Untersuchungen zufolge dürfte der Getötete etwa bis zu seinem 35. Lebensjahr im südöstlichen Europa (z. B. Serbien, Rumänien, Bulgarien, etc.) aufgewachsen sein und gelebt haben, bevor er nach Deutschland kam. Dort dürfte er eher im Binnenland und weniger an der Küste gelebt haben, teilte die POlizei mit..

Von MAZonline

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