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Urteil zu Nudelmesse-Schildern erwartet

Spaghetti-Monster-Prozess Urteil zu Nudelmesse-Schildern erwartet

Im wohl skurrilsten Prozess des Jahres wird ausgerechnet zur Mittagszeit ein Urteil erwartet. Das Landgericht Frankfurt (Oder) wird dann entscheiden, ob die Anhänger der „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ eigene Hinweisschilder an Ortseingängen aufstellen dürfen oder nicht. Die „Pastafaris“ hatten sich bisher nicht mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen einigen können.

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„Nudelmesse“-Schild bleibt in Templin verboten

Sind „Nudelmesse“-Hinweisschilder neben Schildern der Kirche erlaubt oder nicht? Das entscheidet am Mittag das Landgericht Frankfurt (Oder).

Quelle: dpa

Frankfurt (Oder). Dürfen die Jünger der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ ihre „Nudelmesse“-Schilder an Ortseingängen aufstellen oder nicht? Diese Frage soll am heutigen Mittwoch das Landgericht Frankfurt (Oder) entscheiden. Das Urteil wird für 13 Uhr erwartet.

Das Gericht muss entscheiden, ob die Nudel-Bewegung in Templin (Uckermark) mit Straßenschildern auf ihre „Nudelmesse“ hinweisen darf. In einer Gerichtsverhandlung in der vergangenen Woche hatte sich der Verein nicht mit dem zuständigen Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen einigen können.

Katholische Messe – Evangelischer Gottesdienst – Nudelmesse?

Die Templiner Anhänger der „Kirche der fliegenden Spaghettimonster“ nennen sich Pastafaris und sehen sich als Weltanschauungsgemeinschaft mit den gleichen Rechten wie eine Religionsgemeinschaft. Sie haben das Land Brandenburg verklagt, die Aufstellung ihrer „Gottesdienst“-Schilder an den vier Ortseingängen von Templin zu dulden. Derzeit hängen die Schilder an städtischen Masten, an denen die Kommune unter anderem über ihre Städtepartnerschaften informiert – und teilweise direkt neben Schildern der Kirchen mit Daten zu den Gottesdienstzeiten der Katholiken und Evangelen.

Die „Spaghettimonster-Kirche“ um Rüdiger Weida kämpft weiter vor Gericht in Brandenburg

Die „Spaghettimonster-Kirche“ um Rüdiger Weida kämpft weiter vor Gericht in Brandenburg.

Quelle: rbb

Der 64-jährige Rüdiger Weida – markant durch seinen langen weißen Rauschebart – ist das Gesicht der Templiner Bewegung. Vor einem halben Jahr stand er schon einmal vor Gericht: weil er darauf beharrte, auf dem Passbild für seine offiziellen Dokumente ein spezielles Kopftuch tragen zu dürfen. Das gehöre zu seiner Religion, erklärte er damals. Das Glaubensbekenntnis des „Spaghetti-Monsters“ hat MAZonline in einem Video festgehalten.

Von MAZonline

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