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Verbindung zu Amri: Festnahme wegen Terrorverdachts

Anschlag in Berlin Verbindung zu Amri: Festnahme wegen Terrorverdachts

Ein Kongolese ist nach Ermittlungen von Anti-Terror-Einheiten verhaften worden, weil er Verbindungen zum Attentäter Anis Amri gehabt haben soll. Der hatte im Dezember einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verübt, bei dem mehrere Menschen gestorben sind.

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Im Fall des Anschlags durch den Attentäter Anis Amri auf einen Weihnachtsmarkt gibt es eine weitere Festnahme.
 

Quelle: dpa

Berlin.  Nach Ermittlungen italienischer Anti-Terror-Einheiten ist ein 27 Jahre alter Kongolese unter Terrorverdacht festgenommen worden. Er soll Teil einer salafistischen Gruppierung in Berlin gewesen sein, wie die italienische Polizei am Freitag mitteilte. Die insgesamt elf Mitglieder umfassende „Zelle“ sei in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden ausfindig gemacht worden. Ob der Kongolese in Deutschland oder Italien festgenommen wurde, teilte die Polizei auf Anfrage zunächst nicht mit.

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In Berlin ist kurz vor Weihnachten ein Anschlag mit einem Lastwagen verübt worden. Ein tonnenschwerer Lkw fuhr auf den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben.

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Neben dem 27-Jährigen, der nach Polizeiangaben als Flüchtling nach Italien gekommen war und in Deutschland gemeldet ist, kamen die Ermittler einem weiteren Terrorverdächtigen auf die Spur, der Kontakt mit Anis Amri gehabt haben soll. Amri hatte im Dezember auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche mit einem Lastwagen einen Terroranschlag verübt, bei dem mehrere Menschen – darunter auch Brandenburger – getötet wurden. Der Mann wurde der Polizei zufolge aus Italien ausgewiesen.

Nach Angaben der Ermittler haben sich die Männer radikalisiert und waren bereit, Gewalttaten und sogar Selbstmordanschläge zu verüben. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, sie hätten sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Ob die neun weiteren Mitglieder der Gruppe bereits ausfindig gemacht wurden, war zunächst unklar.

Von dpa

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