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Brandenburg Verbotenes Gift auf Brandenburgs Feldern
Brandenburg Verbotenes Gift auf Brandenburgs Feldern
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13:49 03.09.2015
Die Feldmaus ist für viele Bauern ein Ärgernis. Quelle: dpa
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Potsdam

Die Feldmaus hat sich auf Brandenburgs Ackern stark ausgebreitet und teils erheblichen Schaden angerichtet. Das zeigte auch die vergangene Woche präsentierte Erntebilanz der Bauern.

Um eine mögliche Massenausbreitung zu verhindern, hat das Land eine Zulassung für den in der EU seit 2010 verbotenen Giftstoff Chlorphacinon beantragt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat eine Genehmigung für 120 Tage ab dem 1. September ausgesprochen – nicht nur für Brandenburg, sondern auch für die Länder Thüringen, Sachsen oder Rheinland-Pfalz. Dem Landesamt für Landwirtschaft in Frankfurt (Oder) liegen derzeit zwei Anträge aus Brandenburg vor, die nun geprüft werden.

Unterdessen werden Proteste laut: Naturschützer warnen vor erheblichen Folgen für Greifvögel, Eulen, aber auch für Haustiere. Besonders freilaufende Katzen, die Mäuse fangen, seien gefährdet. „Das BVL muss die Sondergenehmigung für das Mäusegift sofort zurückziehen“, forderte Axel Kruschat, Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg.

Eine Sondergenehmigung ist aus Sicht der Naturschützer nicht gerechtfertigt und werde außerdem immer häufiger eingeholt. Der Landesbauernverband und das Landwirtschaftsamt wehren sich gegen die Vorwürfe und versichern verstärkte Kontrollen nach hohen Auflagen.

Von Luise Fröhlich

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