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Verdächtiges: Bomben-Alarm in Berlin

Terror in Europa Verdächtiges: Bomben-Alarm in Berlin

Nach den Anschlägen in Paris werden in Berlin immer wieder Gegenstände als verdächtig gemeldet. Freitag hat es mehrfach in kurzer Folge Alarm - auch beim Rucksack eines Bewaffneten vor der israelischen Botschaft - gegeben. Auch die Redaktion der Welt-Zeitung im Axel-Springer-Gebäude ist evakuiert worden. Doch am Ende gab es überall Entwarnung.

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Das Axel-Springer-Gebäude in Berlin ist wegen eines Bombenalarms geräumt worden.

Quelle: dpa

Berlin. Nachdem am Freitagvormittag mehrere verdächtige Taschen in Berlin innerhalb kurzer Zeit die Polizei auf den Plan gerufen und für Behinderungen im Verkehr gesorgt haben, ist am Abend auch die Welt-Redaktion im Axel-Springer-Gebäude, in dem die Redaktion der Bild-Zeitung sitzt, evakuiert worden. Die Polizei hatte die Straßen rund um die Zimmerstraße in Mitte abgesperrt. Vor dem Haus war ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. 19.05 Uhr dann die Entwarnung: Die herrenlose Tasche, die vor dem Gebäude stand, war harmlos.

In den anderen drei Fällen am Vormittag handelte es sich ebenfalls um einen Fehlalarm. Einer der Vorfälle spielte sich vor der israelischen Botschaft in Halensee ab.

Verwirrter fuchtelt mit Messern vor der Botschaft

Ein offenbar verwirrter 39-Jähriger fuchtelte dort mit zwei Messern herum, wie ein Polizeisprecher sagte. Er ließ die Stichwaffen allerdings fallen, als ihn Sicherheitskräfte dazu aufforderten. Der Mann hatte einen Rucksack dabei, aus dem Kabel ragten. Kriminaltechniker sprengten den Rucksack, in dem allerdings keine gefährlichen Gegenstände waren, sondern ein Laptop, Kopfhörer und Papiere. Der 39-Jährige sei zur Behandlung in eine Klinik gekommen, sagte der Sprecher. Es gebe keine Anzeichen auf einen politischen Hintergrund. Zunächst hatte es bei der Polizei geheißen, der Verwirrte habe einen Wachmann angegriffen.

Herrenlose Tasche am Bahnhof Zoo

Etwa zur gleichen Zeit wurde am Bahnsteig der U-Bahnlinie 9 am Zoologischen Garten eine herrenlose Tasche gefunden und der Bahnhof daraufhin gesperrt. Die Linien U9 und U12 wurden unterbrochen. Wenig später stellte sich heraus, dass sich in der Tasche nur Kleidung befand.

Verdächtige Fahrradtasche

Kurz zuvor hatte es bereits einen Alarm in der Leipziger Straße gegeben. Eine verdächtige Fahrradtasche entpuppte sich jedoch als harmlos.

In den vergangenen Tagen nach den Terroranschlägen in Paris musste die Polizei immer wieder Straßen, Wege und Geschäfte sperren, weil Koffer oder andere Gegenstände als verdächtig gemeldet wurden. In jedem Fall stellten sich die Funde als ungefährlich heraus.

Von dpa

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