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Verdi kündigt Streik-Pause ab Mittwoch an

Bis zum Wochenende keine weiteren Streiks Verdi kündigt Streik-Pause ab Mittwoch an

Harte Zeiten für Flugpassagiere – an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld geht fast nichts. Nahezu alle Flüge fallen dort wegen des Streiks aus. Bis Mittwochfrüh geht nichts, danach soll es eine längere Streik-Pause geben. Das hat die Gewerkschaft Verdi angekündigt. Dennoch könnte der Tarifkonflikt weiter eskalieren.

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Bis Mittwochfrüh wird noch gestreikt, dann soll es eine längere Streikpause geben. .

Quelle: dpa

Berlin. Am zweiten Tag in Folge streikt das Bodenpersonal der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld. Fast alle Flüge von und nach Berlin sind erneut gestrichen worden. Die Gewerkschaft Verdi hatte rund 2000 Beschäftige zum Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung, die ursprünglich Dienstagmorgen enden sollte, wurde bis Mittwochfrüh verlängert. Danach soll es laut Verdi eine Streikpause geben, die mindestens bis Sonntag dauert.

Bislang seien 460 Flüge von und nach Tegel sowie 143 Flüge von und nach Schönefeld gestrichen worden, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Montagmorgen. Es könnten demnach aber noch weitere ausfallen. Ob einige Flüge wie schon am Vortag zu naheliegenden Flughäfen umgeleitet werden würden, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Bereits am Freitag waren wegen eines Streiks Hunderte Flüge in Tegel und Schönefeld ausgefallen. Weil es am Wochenende kein neues Angebot der Arbeitgeber gab, rief Verdi erneut zur Arbeitsniederlegung auf.

Unterdessen könnte der Streit zwischen Verdi und den Fluggesellschaften weiter eskalieren. Auf dem Flughafen Schönefeld setzt Ryanair auf Streikbrecher, die aus dem Ausland eingeflogen werden. So soll wenigstens ein kleiner Teil der Flüge abgefertigt werden. Die Gewerkschaft droht nun mit unangekündigten Streiks: „Wenn Streikbrecher eingesetzt werden, ist es uns nicht mehr möglich, weitere Streiks vor Beginn anzukündigen“, sagte Verdi-Sprecher Enrico Rümker. Bisher habe man die Arbeitsniederlegungen 18 Stunden vor Beginn angekündigt.

Von Gioia Forster (dpa)

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