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Verdi weitet Post-Streik in Brandenburg aus

Über 2000 Post-Mitarbeiter in Brandenburg und Berlin im Streik Verdi weitet Post-Streik in Brandenburg aus

Immer mehr Post-Mitarbeiter in Brandenburg treten in den Streik. Ab Montag sind weitere rund 300 Beschäftigte zum Ausstand aufgerufen. Betroffen ist dann unter anderem auch die Stadt Brandenburg. Ein Ende des Arbeitskampfes, der bereits seit dem 8. Juni währt, ist nicht in Sicht.

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Der Streik bei der Post geht weiter.

Quelle: dpa

Berlin. Immer mehr Post-Mitarbeiter in Brandenburg treten in den Streik. Ab Montag ruft die Gewerkschaft Verdi weitere rund 300 Beschäftigte zum Ausstand auf. Betroffen sind dann die Städte Brandenburg, Cottbus, Spremberg und Calau.

2300 Post-Mitarbeiter der Region im Streik

Im Land Brandenburg und Berlin sind dann ab Montag rund 2300 Post-Mitarbeiter im Ausstand. Der Dauerstreik währt bereits seit dem 8. Juni, ein Ende scheint nicht in Sicht. Millionen Briefsendungen und Pakete werden nicht zugestellt. Bundesweit waren am Freitag rund 18.000 Zusteller und Beschäftigte in Briefzentren im Streik.

„Blockadehaltung“ der Post

Verdi-Fachbereichsleiterin Benita Unger gibt der Deutschen Post AG die Schuld an der Verschärfung des Konflikts. Der Post-Vorstand habe das Angebot der Gewerkschaft am 2. Juni abgelehnt und verharre nun endgültig in einer Blockadehaltung, so Unger am Sonntag.

Verdi droht mit Ausweitung des Streiks

„Wir legen nach und holen jetzt Tag für Tag mehr Zusteller in den Arbeitskampf“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis am Sonntag. Dabei sieht sich die Gewerkschaft auch für länger andauernde Streiks gewappnet.

Verdis Hauptforderung

Kocsis machte erneut deutlich, dass Verdi die geplante Auslagerung der Paketzustellung über die Gründung von 49 regionalen Gesellschaften rückgängig machen will. Jobs könnten auch im Haustarifvertrag langfristig gesichert werden.

Die Gründung der Gesellschaften im Paketgeschäft ist der Knackpunkt in dem Tarifstreit. Die rund 6000 dort inzwischen fest Beschäftigten werden nicht nach dem Haustarifvertrag bezahlt, sondern nach den schlechteren Bedingungen des Speditions- und Logistikgewerbes.

Post-Chef: Gehälter sind viel zu hoch

Post-Chef Frank Appel argumentiert, die Gehälter seien im Vergleich zur Konkurrenz viel zu hoch. Er will das Kostenniveau senken. Gleichzeitig verspricht Appel, viele neue und unbefristete Jobs in dem Bereich zu schaffen.

Von MAZonline

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