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JVA-Verlegung von Silvio S. verzögert sich

Mord an Elias (6) und Mohamed (4) JVA-Verlegung von Silvio S. verzögert sich

Eigentlich sollte der mutmaßliche Mörder der beiden Jungen Elias (6) und Mohamed (4) schon in das Gefängnis in Brandenburg an der Havel verlegt sein. Doch noch sitzt der 32-jährige Silvio S. in Berlin-Moabit. Bevor er in das Brandenburger Gefängnis gebracht wird, muss noch eine Frage geklärt werden.

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Der mutmaßliche Mörder Silvio S..

Quelle: MAZ

Berlin. Der mutmaßliche Mörder von Mohamed (4) und Elias (6) ist noch nicht in die Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel verlegt worden. Zunächst müsse das Amtsgericht Tiergarten einen entsprechenden Beschluss fassen, sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Nils Delius, am Montag auf Anfrage. Zudem muss noch der Transport des Mannes organisiert werden. Der 32-jährige Tatverdächtige sitzt weiter in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit. Er hat den Mord und sexuellen Missbrauch an Mohamed gestanden. Außerdem gestand er in der Polizeivernehmung, dass er auch den 6-jährigen Elias umgebracht hat. Weitere Einzelheiten nannte S. nicht. Er schweigt inzwischen.

Die Ermittlungen wurden auf die Potsdamer Staatsanwaltschaft übertragen, weil die Tatorte in Brandenburg lagen.

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30. Oktober 2015: Am Freitag hat die Polizei damit begonnen in Luckenwalde den Kleingarten von Silvio S. zu durchsuchen. Dort hat er nach eigenen Angaben die Leiche des kleinen Elias vergraben. Die Ermittler haben eine Leiche gefunden, die nun obduziert wird. Am Sonnabend gingen die Untersuchungen auf dem Grundstück weiter.

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Anwalt von S. hat noch keine Akteneinsicht

Zu weiteren Ermittlungsergebnissen äußerte sich Delius nicht. Auch der Anwalt des 32-Jährigen, Mathias Noll, hat noch keine Einsicht in die Akten. „Ich gehe aber davon aus, dass mein Mandant in dieser Woche überstellt wird“, sagte Noll. In Brandenburg/Havel soll der mutmaßliche Doppelmörder zunächst in einer besonders überwachten Einzelzelle untergebracht werden, um Selbstmordgefahr auszuschließen und Angriffe von Mithäftlingen zu verhindern.

Vergangene Woche war der 32-Jährige in der Berliner Haftanstalt von einem Mithäftling angegriffen und leicht verletzt worden. Weitere Angriffe auf seinen Mandanten habe es nicht gegeben, sagte Noll.

Von MAZonline

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