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Vermummte zerstören 20 Autos in Neukölln

Berlin Vermummte zerstören 20 Autos in Neukölln

Es ist die zweite Krawallnacht in Folge in Berlin. Und erneut haben vermummte Randalierer mehrere Autos demoliert. In der Nacht zu Sonntag sind um die 100 Randalierer durch Neukölln gezogen. 20 Autos gingen zu Bruch. Bereits in der Nacht zuvor gab es Krawalle. Zu einer Tat haben sich Linksextremisten bekannt.

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In der Nacht zu Samstag sind in Kreuzberg 28 Autos demoliert worden. Eine Nacht später kam es erneut zu Krawallen, dieses Mal in Neukölln.

Quelle: dpa

Berlin. Dutzende Randalierer haben in Berlin-Neukölln 20 Autos demoliert. Auch auf einen Polizeiwagen flogen Steine. „Zeugen beobachteten etwa 50 bis 100 Täter“, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Sie hatten sich mit Schals, Skimützen und Kapuzenpullis vermummt. Als die Polizei am Samstagabend mit Blaulicht vorfuhr, waren die Randalierer verschwunden. „Es gab keine Verletzten und auch keine Festnahmen“, sagte der Sprecher weiter. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

In der Nacht zuvor sind bereits Autos zerstört worden

Bereits in der Nacht zum Samstag hatten 20 bis 40 Maskierte auf Fahrrädern am Kreuzberger Gleisdreieck-Park randaliert und 28 Autos beschädigt. Zu dieser Tat haben sich auf der Internetplattform „Indymedia“ Linksextremisten bekannt. Sie hätten „Luxuskarren entglast und warm verschrottet“ heißt es da. Die Polizei hält das Bekennerschreiben für nicht authentisch, es gebe nur Medienwissen weiter. Das Schreiben richtet sich explizit gegen die Politik des SPD-Innenpolitiker Tom Schreiber. Man fühle sich verpflichtet, „die Stimmung anzuheizen, damit der Volksgenosse Tom Schreiber was zum Hetzen hat.“

Am Samstag haben in Berlin rund 4000 Menschen aus der linken Szene demonstriert. Die Kundgebung verlief laut Polizei verhältnismäßig friedlich. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Demo, die sich gegen Polizeiaktionen richtete, und den Krawall-Nächten gibt, ließ die Polizei offen.

Innensenator verurteilt Krawalle als Terroraktionen

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat die Randale vermummter Gewalttäter in Kreuzberg und Neukölln als „Terroraktionen“ scharf verurteilt. „Die erschreckenden Bilder aus der Flottwellstraße zeigen deutlich, dass es linken Chaoten nur um Zerstörung geht und sie vor dem Eigentum ihrer Mitbürger keinen Respekt haben“, teilte er am Sonntag mit. „Nichts und niemand kann solche Taten als politischen Protest rechtfertigen.“

Die Polizei ermittle auf Hochtouren, um die Täter zu ergreifen, unterstrich der CDU-Politiker. „Wir werden dem linken Mob nicht die Straßen überlassen. Solche extremistischen Taten sind Gift für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

 

Von MAZonline

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