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Verurteilte Raser bleiben in U-Haft

Berlin Verurteilte Raser bleiben in U-Haft

Die beiden Kudamm-Raser, die am Montag in Berlin wegen Mordes verurteilt wurden, bleiben weiter in Untersuchungshaft – trotz der angekündigten Revision. Bis zur Prüfung durch den Bundesgerichtshof (BGH) kämen die Männer nicht auf freien Fuß, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

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Über das Urteil gegen die Kudamm-Raser wird bundesweit diskutiert.

Quelle: dpa

Berlin. Trotz angekündigter Revision bleiben die beiden verurteilten Berliner Autoraser weiter in Untersuchungshaft. Die 28 und 25 Jahre alten Männer kämen bis zur Prüfung durch den Bundesgerichtshof (BGH) nicht auf freien Fuß, sagte die Sprecherin des Landgerichts für Strafsachen, Lisa Jani, am Dienstag. Sie sitzen demnach in der Justizvollzugsanstalt Moabit ein.

Die beiden Männer waren am Montag für ihr Rennen am Ku’damm, bei dem ein Unbeteiligter zu Tode kam, vom Berliner Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es war bundesweit der erste Fall, in dem Raser des Mordes schuldig gesprochen wurden.

Die Verteidiger hatten Schuldsprüche wegen fahrlässiger Tötung für den einen Fahrer und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs für den anderen gefordert. Nach ihrer Argumentation ist der Vorsatz zur Teilnahme an einem Rennen nicht mit einem Tötungsvorsatz gleichzusetzen.

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Von dpa

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