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Frank Schmökel: Liebesbriefe an den Triebtäter

Verbrecher hat Verehrerinnen Frank Schmökel: Liebesbriefe an den Triebtäter

Er ist Brandenburgs bekanntester Schwerverbrecher: der Vergewaltiger und Mörder Frank Schmökel. Ein aktuelles Buch widmet sich Schmökel und der Faszination am Bösen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Täter selbst, sondern die Frauen, die auf den hochgefährlichen Mann stehen und ihm regelmäßig Briefe schreiben.

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Frank Schmökel sitzt seit Jahren im Gefängnis und bekommt Liebesbriefe.

Quelle: POOL

Potsdam. Vor 15 Jahren hielt der Brandenburger Triebtäter Frank Schmökel die Republik in Atem: 500 Polizisten jagten den Gewaltverbrecher aus Strausberg nach seiner Flucht bei einem begleiteten Ausgang aus der Landesklinik Neuruppin. Heute sitzt Schmökel im Maßregelvollzug Brandenburg/Havel und wird nach einer Verurteilung zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung nie wieder freikommen. Der Psychiater Borwin Bandelow hat mit Schmökel in seinem Hochsicherheitstrakt getroffen.

Viele Frauen fasziniert das Böse

Der Triebtäter schätzt sich selbst als nicht heilbar ein, sagt Bandelow. Er habe immer noch die alten Fantasien von jungen Mädchen, räumt er gegenüber dem Göttinger Klinikleiter ein. Trotzdem sind einige Frauen von ihm fasziniert: Sie schicken im Liebesbriefe und Heiratsangebote in den Maßregelvollzug.

Schmökel ist 2002 zu lebenslanger Haft verurteilt worden

Man halte es kaum für möglich, aber es gebe Frauen, die genau das anziehe, die das Böse erotisch finden, sagt Bandelow. Er ist Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und gilt als Deutschlands führender Angstforscher. Er hat Schmökel im Maßregelvollzug Brandenburg/Havel besucht, in dem dieser seit seiner Verurteilung 2002 zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung lebt. In einem eigens für ihn gebauten Sicherheitstrakt. Der gesamte Maßregelvollzug wurde nach Schmökels Flucht, auf der er einen Rentner erschlug, hochgerüstet und reformiert.

Die ganze Geschichte und warum das Böse die Menschen fasziniert, lesen Sie am Sonnabend in der Märkischen Allgemeinen.

Von Marion Kaufmann

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