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Brandenburg Verzicht auf Ausschreibung
Brandenburg Verzicht auf Ausschreibung
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00:18 28.04.2017
Vorgeschlagen von Ulrike Poppe: Maria Nooke aus Berlin. Quelle: : dpa
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Potsdam

Entgegen den üblichen Gepflogenheiten wird die Stelle der ausscheidenden Aufarbeitungsbeauftragten Ulrike Poppe wohl ohne Ausschreibung neu besetzt. SPD, Linke, CDU und Grüne signalisierten nach Fraktionssitzungen am Dienstag, darauf verzichten zu wollen. Dies sei möglich, wenn sich dafür eine Mehrheit im Hauptausschuss ergebe. Der Grund: Die Mehrheit der Fraktionen hält die von Poppe für dieses Amt vorgeschlagene Historikerin und frühere DDR-Oppositionelle Maria Nooke für überzeugend.

SPD-Fraktionschef Mike Bischoff sagte, es sei zwar ungewöhnlich, wenn die ausscheidende Person einen Nachfolgevorschlag unterbreite, doch sei dieser politisch nicht umstritten und finde deshalb Zustimmung. In der Fraktion habe sich auch Ministerpräsident Dietmar Woidke zustimmend geäußert, er kenne Nooke aus seiner Heimat Forst. Der Grünen-Fraktionschef Axel Vogel sagte, es mache keinen Sinn, eine Ausschreibung nur pro forma vorzunehmen, wenn sich alle einig seien. Maria Nooke sei eine sehr glaubwürdige Person, die von den Grünen unterstützt werde. Ähnlich äußerte sich CDU-Fraktionschef Ingo Senftleben: „Wenn sich alle einig sind, muss nicht ausgeschrieben werden.“ Péter Vida von BVB/Freie Wähler forderte, im Zuge der Neubesetzung noch einmal über die Erwartungen an das Amt zu diskutieren.

Maria Nooke gründete in den 1980er Jahren in Forst einen Ökumenischen Friedenskreis mit. Sie ist stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer und Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

Von Igor Göldner

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