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Brandenburg Videodreh in Werder: Wolf in der Hauptrolle
Brandenburg Videodreh in Werder: Wolf in der Hauptrolle
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18:08 16.02.2016
   Quelle: Stähle
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Werder

Schon für ihr erstes Studioalbum hat sich die Symphonic-Metal-Band „Beyond the Black“ aus Mannheim nicht lumpen lassen: Der Videodreh zur Single „In the Shadows“ führte die erst 2014 gegründete Band um Frontfrau Jennifer Haben (20) in die Savannen Südafrikas:

Für ihr neues Album „Lost in Forever“ verschlug es „Beyond the Black“ in der Nacht zum Freitag in den Stadtwald nach Werder (Potsdam-Mittelmark). Dort drehten die Musiker ein besonders schauriges Video – mit einem Wolf in der Hauptrolle.

Filmwölfe sind Profis

Steht sonst die 20 Jahre Frontsängerin im Scheinwerferlicht, drehte sich diesmal alles um die siebenjährige Filmwölfin Lobine aus Gehrden bei Hannover. Die Musiker ließen für das Tier von Donnerstagnachmittag an bis in die Morgenstunden des Freitag den gesamten Stadtwald sperren. Grund zur Sorge hätten die Bewohner Werders ohnehin nicht gehabt. Wolfstrainer Miguel de la Torre (46) war stets an der Seite seiner Dressurwölfin.

Quelle: Stähle

 Einfach war der Dreh dennoch nicht: „Nachts schlafen Wölfe normalerweise“, so de la Torre. Das Tier mitten in der Nacht im nebligen Wald dazu zu bewegen, seine Zähne zu fletschen und zu jaulen – und das alles auch noch ohne Leine – wurde am Filmset zur Herausforderung für Mensch und Tier. Am Ende lief alles reibungslos. De la Torres Zuchtwölfe sind schließlich Profis. Sie standen schon für „Alarm für Cobra 11“, den Kinderfilm „Bibi und Tina“ und die Buchverfilmung von Wolfgang Herrndorfs „Tschick“, die 2016 in die Kinos kommt, vor der Kamera.

Sängerin Jennifer Haben hatte keine Angst: „Ich war begeistert, mit so einem erhabenen Tier zu arbeiten.“ Sie schaffte es, dass ihr Lobina sogar aus der Hand fraß.

Quelle: Stähle

Info: Das Video wird ab Februar 2016 zu sehen sein. „Beyond the Black“ spielen im März auf der Scorpions 50th Anniversary Tour und veröffentlichen am 12. Februar ihr zweites Album „Lost in Forever“.

 

Von Josefine Sack

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