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Videoüberwachung auf mehr S-Bahnhöfen

Sicherheit Videoüberwachung auf mehr S-Bahnhöfen

Die Deutsche Bahn hat die Videoüberwachung auf den Berliner S-Bahnhöfen deutlich ausgeweitet. Nun wird knapp jeder zweite der 166 Bahnhöfe überwacht. Zugriff auf die Daten hat nur die Bundespolizei. In Hunderten Fällen waren solche Videos für die Polizei von Nutzen.

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Quelle: dpa

Berlin. Die Deutsche Bahn hat die Videoüberwachung auf den Berliner S-Bahnhöfen deutlich ausgeweitet. An 71 Stationen werden ab sofort die Bilder der Zugabfertigungskameras aufgezeichnet, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Die Daten würden jeweils 48 Stunden lang gespeichert und danach überschrieben. Bei Bedarf könne die Bundespolizei die Aufnahmen auswerten. Beschäftigte der Bahn hätten keinen Zugriff. Die Lokführer der S-Bahn können nur die Live-Bilder sehen.

Jeder zweite Bahnhof wird überwacht

Damit wird nun knapp jeder zweite der 166 Bahnhöfe überwacht. Das Unternehmen greift dabei auf rund 600 Kameras zurück. «Wir nutzen bereits vorhandene Technik, um die Polizeibehörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen», sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner.

Henkel will Kameras auch in den S-Bahnen

Innensenator Frank Henkel (CDU) reicht das nicht. «Außerdem müssen Kameras in den S-Bahn-Zügen installiert werden», forderte er am Freitag und verwies auf die landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), deren U-Bahnhöfe, U-Bahnen und Busse schon länger mit Kameras ausgestattet sind. «Die alleinige Überwachung von Bahnhöfen und Bahnsteigen reicht in machen Fällen nicht aus, um lückenlose Aufklärungsarbeit zu leisten.»

5 Millionen Euro für modernere Videotechnik

Die S-Bahn kündigte an, für rund fünf Millionen Euro werde in diesem und im nächsten Jahr die Videotechnik auf großen Regional- und S-Bahnhöfen in der Region modernisiert. Zwölf Bahnhöfe erhalten erstmals Kameras.

700 Tatverdächtige per Video ermittelt

Henkel forderte Kameras auf allen Bahnhöfen. Sie würden bei der Aufklärung von Straftaten helfen. Bei der BVG habe die Polizei im Jahr 2014 und im ersten Halbjahr 2015 in mehr als 5000 Fällen Videos angefordert und in 700 Fällen Tatverdächtige ausgemacht.

Von dpa

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