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Viele Häftlinge sind Wiederholungstäter

Statistik für Brandenburg Viele Häftlinge sind Wiederholungstäter

Wer in Brandenburg im Gefängnis sitzt, ist meist auch ein Wiederholungstäter. Der große Teil der Häftlinge hat mindestens eine Vorstrafe, viele sogar bis zu 20. Das zeigt eine aktuelle Statistik. Diese berichtet auch über eine ziemlich positive Entwicklung in den vergangenen 10 Jahren.

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Quelle: Geisler

Potsdam.  Fast zwei Drittel aller Häftlinge in den Brandenburger Gefängnissen sind Wiederholungstäter. Rund 830 der 1362 Insassen, die sich Ende September in den Haftanstalten befanden, sind mindestens einmal vorbestraft, knapp 500 sogar fünf- bis zehnmal, wie ein Sprecher des Justizministeriums mitteilte. Rund 100 Gefangene haben sogar bis zu 20 Vorstrafen.

Die Zahl der Häftlinge in den fünf märkischen Gefängnissen ist im Vergleich zum Vorjahr um 55 gesunken. Dies sei unter anderem auf einen Rückgang bei den Jugendstrafen zurückzuführen, hieß es. 85 Jugendliche waren Ende März in Haft. Vor einem Jahr wurden noch 106 registriert, vor zehn Jahren waren es 273.

Für 13 Häftlinge hatten die Richter eine Freiheitsstrafe von 10 bis 15 Jahren ausgesprochen. 63 Gefangene werden laut Ministerium voraussichtlich bis an ihr Lebensende im Gefängnis bleiben müssen. Acht Häftlinge sitzen in Sicherungsverwahrung.

Von Gudrun Janicke

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