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Vier Waldbrände wegen Hitzewelle

Temperaturen von mehr als 35 Grad Vier Waldbrände wegen Hitzewelle

Am ersten Tag der Hitzewelle in Brandenburg hat die Feuerwehr einiges zu tun. In gleich vier Waldgebieten sind Brände ausgebrochen. In einigen Regionen gilt die Waldbrandwarnstufe 4. Am Freitag werden Temperaturen von mehr als 35 Grad erwartet. Die Hitze macht nicht nur den Wäldern zu schaffen.

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Erst im Mai hatte es in Zesch am See gebrannt.

Quelle: MAZ/Archiv

Potsdam. Am ersten Tag der aktuellen Hitzewelle hat es in Brandenburg mehrere Waldbrände gegeben. Bereits zur Mittagszeit wurden vier Brände gemeldet, sagte der Waldbrandschutz-Beauftragte des Landes, Raimund Engel, am Donnerstag. An allen vier Orten waren am Nachmittag Feuerwehrleute im Einsatz.

In einem Fall ist die Polizei wegen Ermittlungen hinzugezogen worden

Das größte Feuer brach am frühen Nachmittag bei Märtensmühle (Teltow-Fläming) aus und erreichte eine Fläche von einem Hektar. Ein Brand entwickelte sich auch bei Zesch am See (Teltow-Fläming). Da es dort an der selben Stelle bereits zweimal im Laufe eines Monats gebrannt hatte, wurde die Polizei wegen des Verdachts auf Brandstiftung hinzugezogen. Weitere Brände gab es auf einem Truppenübungsplatz bei Storkow (Oder-Spree) und an der Böschung des östlichen Berliner Rings (A10) zwischen Spreeau und Freienbrink.

Auf der A114 gilt bis auf Weiteres nur noch Tempo 40

Unterdessen macht die Hitze nicht nur den Wäldern zu schaffen. In Berlin werden auch die Autofahrer an einigen Stellen ausgebremst. Auf der A114 in Pankow gilt Tempo 40, das meldet die Berliner Zeitung. Der Senat fürchtet offenbar, dass die hohen Temperaturen die Betonfahrbahn aufbrechen lassen. Die Tempoeinschränkung gelte bis auf Weiteres in Richtung Norden zwischen der Ausfahrten Pasewalker Straße und dem Dreieck Pankow, meldet die Zeitung.

- Brandenburgs schönste Badeseen – eine Übersicht

Am Freitag erreicht das sommerliche Intermezzo dann seinen Höhepunkt: Es seien Höchstwerte von bis zu 36 Grad möglich, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Gleichzeitig steige aber auch die Unwettergefahr: In der Prignitz im Nordwesten seien gegen Abend vereinzelte Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich. Für den Samstag ist in der ganzen Region mit mehr Wolken zu rechnen. Es drohten erneut Gewitter mit Unwettercharakter, hieß es. Danach würden sich die Temperaturen am Sonntag wieder bei Werten einpendeln, die für die Jahreszeit normaler seien - bei 23 bis 26 Grad. Es kann zudem regnen.

– Lesen Sie hier Tipps, für den richtigen Umgang mit der Hitze

Angesichts steigender Temperaturen und Trockenheit wird die Warnstufe für die Waldbrandgefahr im Nordwesten und Südosten Brandenburgs am Freitag voraussichtlich angehoben. Auf Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes soll die Gefahrenstufe 4 („hohe Gefahr“) dann in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Havelland, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße gelten. Im Rest Brandenburgs bleibt es bei Gefahrenstufe 3 („mittlere Gefahr“).

Von MAZonline

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