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Brandenburg Vier von zehn Brandenburgern wollen Grenzkontrollen zu Polen
Brandenburg Vier von zehn Brandenburgern wollen Grenzkontrollen zu Polen
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09:34 08.05.2018
Die Brandenburger sind sich uneins: 42 Prozent wollen neue Grenzkontrollen. Aber über die Hälfte der Menschen ist dagegen. Quelle: dpa
Potsdam

Mehr als zehn Jahre nach der Öffnung der Grenze zu Polen sind die Brandenburger gespalten in der Bewertung der Auswirkungen auf die Region. Nach einer repräsentativen Umfrage wollen 42 Prozent der Menschen wieder Kontrollen an der Grenze zu Polen und 51 Prozent sind dagegen. Das ergab eine Telefon-Befragung von Infratest dimap im Auftrag des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Wie der Sender berichtete, wurden dafür 1000 Wahlberechtigte in Brandenburg zufällig ausgewählt.

12 Prozent sehen persönliche Nachteile durch Grenzöffnungen

Persönliche Nachteile durch die Öffnung der Grenzen haben demnach 12 Prozent der Befragten erfahren. Für die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen sind vor allem Anhänger der AfD (68 Prozent) und Menschen mit geringer Bildung (49 Prozent).

Das Ergebnis der Umfrage zeigt laut RBB aber auch, dass die Brandenburger Grenzregion von der Öffnung im Jahr 2007 profitiert: 33 Prozent der dortigen Bewohner sehen dadurch persönlich eher Vorteile. Die Mehrheit der Befragten gab an, für sie habe sich nicht viel verändert.

Von MAZ Online

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