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Brandenburg Volle Dröhnung: Die Highlights der ILA
Brandenburg Volle Dröhnung: Die Highlights der ILA
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17:07 30.05.2016
Triebwerkspflege: Mechaniker machen eine MIG-29 für die ILA flott. Quelle: dpa
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Schönefeld

Schon vor Beginn der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) steht eines fest: Mit einem Besucherrekord wird es diesmal nichts. Das liegt nicht etwa an einer Flaute in der Branche. Der Grund ist die verkürzte Messedauer. Statt sechs Tage wie bisher sind es diesmal vom 1. bis 4. Juni nur vier.

Die Industrieschau soll so „effizienter“ werden, heißt es bei den Organisatoren. Aussteller und Fachbesucher hätten es sich so gewünscht. Aber auch das Privatpublikum hat nun weniger Zeit, sich Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen auf der Südbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld anzusehen. Und die wird es, wenn das Wetter mitspielt, vermutlich wieder in Strömen in den Ortsteil Selchow ziehen. Die Publikumstage sind Freitag und Sonnabend.

Ein Modell der europäischen Rakete „Ariane 6“ wurde in Schönefeld aufgebaut. Quelle: dpa-Zentralbild

1017Aussteller aus 37 Ländern werden sich präsentieren, 200 Fluggeräte sind zu sehen. Bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren waren es 1203 Aussteller aus 40 Ländern. Auf den 250 000 Quadratmetern der ILA wird Boeing den „Sieger-Flieger“ der Deutschen Nationalmanschaft präsentieren, jene 747-8, die im Sommer 2014 die deutsche Nationalelf nach ihrem Sieg bei der Fußball-WM in Rio zurück nach Deutschland brachte. Airbus zeigt wieder das größte zivile Verkehrsflugzeug, einen A380, der bis zu 850 Passagieren Platz bietet. Auch der leiseste Flieger der Lufthansa-Flotte, der A320 neo, wird in Schönefeld landen.

Antonov und Eurofighter

Der ukrainische Flugzeughersteller Antonov stellt den neuen zweistrahligen Transporter AN-178 vor. Und die Bundeswehr ist unter anderem mit der A400M sowie den Kampfflugzeugen Eurofighter und Tornado dabei.

Ein Boeing C17 Globmaster der US-Airforce. Quelle: dpa-Zentralbild

Die Europäische Weltraumorganisation ESA gibt in ihrem ILA-Pavillon einen Überblick über ihre aktuellen Programme. Sie ist zum Beispiel am „Orion“-Projekt beteiligt, mit dem die USA die bemannte Raumfahrt wiederbeleben und weiterführen wollen. Geplant sind zunächst Flüge zum Mond und dann darüber hinaus.

Zeitsprung ins Lilienthal-Zeitalter

Einen Zeitsprung wagt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Windkanal haben Forscher mit einem Nachbau die Flugtauglichkeit eines Gleiters von Otto Lilienthal getestet. Auf der ILA wollen sie erklären, warum der Luftfahrtpionier im Jahre 1896 bei einem Flugversuch in Brandenburg abstürzte. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er am folgenden Tag starb.

Auch ein Modell des historischen Lilienthal-Gleiters ist zu sehen. Quelle: dpa-Zentralbild

Am Freitag und Samstag, den beiden Publikumstagen, demonstriert unter anderem die Bundeswehr, wie man einen Luftraum sichert oder Waldbrände löscht.Außerdem sind weitere Flugvorführungen geplant, etwa von einer MiG-29 der polnischen Luftwaffe, der Schweizer Nationalstaffel sowie Kunstflüge mit Sportmaschinen. Auch eine Messerschmitt und eine B-52 steigen in die Luft. Trotz der Verkürzung auf vier Tage soll die Messe auch für das private Publikum attraktiv bleiben. Deshalb wird es einen „langen Freitag“ geben, die ILA bleibt am 3. Juni zwei Stunden länger bis 20 Uhr geöffnet.

Von Bernd Röder

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