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Brandenburg Vor 15 Jahren starb Regine Hildebrandt
Brandenburg Vor 15 Jahren starb Regine Hildebrandt
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20:10 26.11.2016
Regine Hildebrandt  Quelle: epd
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Potsdam

 Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die am Samstag vor 15 Jahren gestorbene Regine Hildebrandt gewürdigt. „Sie war im besten Sinne des Wortes populär, ohne je populistisch zu agieren“, erklärte Woidke in einer Mitteilung der Staatskanzlei.

„Sie hat den Menschen die ungeschminkte Wahrheit gesagt und sie zugleich zu eigenem Handeln aufgerüttelt. So gab sie Orientierung, Halt und Identität in einer Zeit, als sich Gewissheiten täglich in Luft auflösten“, so Woidke.

Ministerpräsident Manfred Stolpe und seine Sozialministerin Regine Hildebrandt. Quelle: Bernd Gartenschläger

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) meinte auf Twitter: "Ihr Mut & ihre Courage fehlen." Er freue sich, in diesem Jahr den Regine-Hildebrandt-Preis verleihen zu dürfen. Der mit zusammen 20 000 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an drei Projekte. Ausgezeichnet wurden der Verein «Kids & Co» aus Berlin, der Verein «Afghanische Frauen in München» und der Verein «Arbeit und Dritte Welt» aus Hildesheim.

Regine Hildebrandt war Brandenburgs erste Sozialministerin und als „Mutter Courage des Ostens“ weit über das Land hinaus populär. Am 26. November 2001 erlag sie im Alter von 60 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung.

Im Gespräch mit der MAZ erzählte Hildebrandts Tochter Frauke kürzlich über ihre Mutter. Viele hätten ihre Mutter Regine damals in den 90er Jahren als „Populistin“ angesehen – allerdings, wie sie betonte, im „positiven Sinne“. Weil sie stets nah am Volk war, ohne jemanden auszugrenzen. Und das unterscheide sie von den Rechtspopulisten heute, deren Aufschwung Frauke Hildebrandt (47), Wissenschaftlerin an der Fachhochschule Potsdam, mit großer Sorge sieht.

Wie würde Regine Hildebrandt heute die AfD sehen?

Von dpa

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