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Vorsicht wegen brünstiger Hirsche geboten

Tiere im Ausnahmezustand Vorsicht wegen brünstiger Hirsche geboten

Achtung, brünstige Hirsche sind wieder unterwegs! Besonders Autofahrern werden die scheuen Tiere vermehrt gefährlich, denn sie befinden sich im Ausnahmezustand. Öfter als sonst, könnten sie in den nächsten Wochen unvermittelt auf die Straße rennen. Wir sagen, wann besondere Vorsicht geboten ist.

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Hirsche sind in ihrer Brunftzeit im Ausnahmezustand und rennen öfter unvermittelt auf die Straße.

Quelle: dpa

Brandenburg. Während der Brunftzeit in Brandenburgs Wäldern heißt es für Autofahrer wieder: Augen auf und Fuß vom Gas. Wie das Umweltministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte, nimmt die Zahl der Wildunfälle ab Mitte September vermutlich wieder erheblich zu. Die Hirsche lebten während ihrer vierwöchigen Paarungszeit in einem Ausnahmezustand und seien nahezu blind für die Autos auf den Straßen, hieß es. Das Ministerium bittet deshalb alle Fahrer, das Wildwechsel-Verkehrsschild besonders aufmerksam zu beachten.

Große Vorsicht sei vor allem nach frostigen und sternklaren Nächten geboten. Im Nordosten beginnt die Brunft früher als im Südwesten, was mit dem Klima zu tun hat. Die Statistiker zählten im Jahr 2014 in der Mark 14 779 Unfälle mit Wildtieren, bei denen fast 200 Menschen verletzt wurden. Die Zahl des Rotwilds überstieg laut Landesjagdbericht 2014/2015 erstmals über die 10 000er-Marke. Das Ergebnis der Brunft macht sich im Frühjahr in den Wäldern bemerkbar: Dann kommen die ersten Kälber zur Welt.

Von MAZonline

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