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Waldbrand auf Militärgelände gelöscht

Feuerwehr gibt Entwarnung Waldbrand auf Militärgelände gelöscht

Die Sommerhitze bringt die Feuerwehr an ihre Grenzen. Immer wieder müssen sie zu Waldbränden ausrücken. Den gefährlichen Brandherd in Teupitz konnten sie am Dienstag entschärfen. Dort hatte es in einem ehemaligen Militärgelände gebrannt, Munition lag im Boden vergraben. Nun gibt die Feuerwehr Entwarnung.

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Teupitz. Zahlreiche Waldbrände haben die Feuerwehr im Kreis Teltow-Fläming an ihre Grenzen gebracht. Erst nach Tagen konnten am Dienstag die Löscharbeiten auf einem etwa 17 Hektar großen ehemaligen Militärgelände in Radeland (Teltow-Fläming) bei Teupitz beendet werden. Parallel wurden acht weitere Brände auf Wald- und Ödland bekämpft, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. „Wir stoßen an unser Grenzen”, sagte Kreisbrandmeister Gerd Heine. Landesweit gilt inzwischen die höchste Waldbrandgefahr.

Besonders heikel war der Einsatz in Radeland. Dort, wo im Zweiten Weltkrieg im Kessel von Halbe die letzten Schlachten tobten, war die noch immer im Boden liegende Munition teils mit Phosphorköpfen versehen. „Das bekommt man nicht mit Wasser gelöscht”, erklärte Heine. Geholfen hätte Sand - doch dafür hätten die Feuerwehrmänner auf das Gelände gemusst. Dies war zu gefährlich. Sie konnten nur von der angrenzenden Radeland-Siedlung aus mit Wasser auf die Fläche schießen. 

Ein Feuerlöschpanzer ist am 21.07.2013 im Waldgebiet des früheren Truppenübungsplatzes Teupitz/Wünsdorf (Brandenburg) im Einsatz. Auf dem munitionsverseuchten früheren Truppenübungsplatz ist ein Waldbrand ausgebrochen. Das Löschen des am 20.07.2013 entfachten Feuers war für die rund 100 bis 150 Feuerwehrleute schwierig, da im Boden lagernde Sprengkörper explodierten.

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Seit Samstag kämpften die Feuerwehrleute - in Spitzenzeiten bis zu 200 - gegen die immer wieder aufflackernden Flammen. Auch ein Löschhubschrauber der Bundespolizei und ein Feuerlöschpanzer hatten diese zunächst nicht endgültig stoppen können. Immer wieder gab es Detonationen auf dem Gelände. Mehr als 400.000 Liter Löschwasser wurden laut Kreisverwaltung verbraucht.  Am Dienstagnachmittag gab der Brandmeister dann Entwarnung und bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern. Forstarbeiter übernahmen die Brandwache, teilte Heine
mit. 

In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Waldbrände wie in Brandenburg. Rund 100 mal mussten die Feuerwehrleute in diesem Jahr laut Infrastrukturministerium bereits zu derartigen Einsätzen. Alleine in der vergangenen Woche gab es 23 Waldbrände.

Parallel zu dem Einsatz in Radeland mussten die Löschkräfte zu anderen Waldbränden ausrücken. „Das sind alles Entstehungsbrände”, sagte Heine. Meist sei eine achtlos weggeworfene Zigarette Schuld. In Brandenburg kann dies besonders explosive Folgen haben: In keinem anderen Bundesland liegt noch so viel alte Munition im Boden, die entsorgt werden müsste. Laut Innenministerium gelten noch immer rund 360 000 Hektar zivil genutzter Fläche belastet.

dpa

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