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Brandenburg Waldbrandgefahr: Regen bringt Entspannung
Brandenburg Waldbrandgefahr: Regen bringt Entspannung
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08:17 05.08.2015
Waldbrand am 4. August zwischen Gühlen Glienicke und Pfalzheim (Ostprignitz-Ruppin). Quelle: Peter geisler
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Potsdam

Von Westen heranziehende Wolken und damit verbundener Regen haben die Waldbrandgefahr in Brandenburg spürbar verringert.

Am Dienstag hatte noch in allen Landkreisen die höchste Waldbrandstufe 5 oder die zweithöchste gegolten. Am Mittwoch waren es laut Forstministerium in Potsdam durchgehend nur noch die Warnstufen 2 und 3.

Die Warnstufe 3 (mittlere Gefahr) gilt im Westen und Süden des Landes, im Osten die Stufe 2 (geringe Gefahr).

Brand in Getreidefeld erst spät gelöscht

Erst am späten Dienstagabend ist ein Brand auf einem Getreidefeld in der Nähe von Schwedt (Oder) in der Uckermark gelöscht worden. In der Nacht sei nur noch die Wachmannschaft eines privaten Forstunternehmens zur Beobachtung des Brandortes nahe dem Ortsteil Heinersdorf geblieben, wie die Polizei in Potsdam am Mittwoch mitteilte.

Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von 8,5 Quadratkilometern ausgebreitet. Zu seiner Bekämpfung waren 150 Feuerwehrleute und Polizisten eingesetzt. Verletzt wurde niemand. Eine Gefahr für die PCK Raffinerie in Schwedt durch die Flammen gab es nicht.

Grüne fordern Waldumbau

Benjamin Raschke, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, hat angesichts der starken Zunahme von Waldbränden in Brandenburg, den Waldumbau hin zu Mischwäldern gefordert. „Brandenburgs Wälder bestehen zu 70 Prozent aus Kiefern, die besonders anfällig für Waldbrände sind. Bei Laubbäumen ist diese Gefahr geringer.

INFO: Das aktuelle regionale Wetter für Brandenburg unter www.MAZ-online.de/wetter

Von MAZonline

Brandenburg ist bei Waldbränden die Nummer eins in Deutschland. Allein am Dienstag hat es an mindestens drei Orten gebrannt, unter anderem auf dem Truppenübungsplatz Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Eine Ursache für die Waldbrände sind die vielen Kiefern. Darum will das Land die Wälder umbauen. Doch den Grünen geht das nicht schnell genug.

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