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Brandenburg Warum der Bund sich beim BER nicht ahnungslos geben kann
Brandenburg Warum der Bund sich beim BER nicht ahnungslos geben kann
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18:10 16.04.2019
Bleibt vorerst Baustelle: Der Flughafen BER. Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa
Potsdam

Der große Showdown wird ausbleiben: Der Bund, genauer das CSU-geführte Verkehrsministerium, hatte Flughafenchef Lütke Daldrup eine Art Ultimatum gestellt. Bis Mittwoch soll er eine verbindliche Stellungnahme zur Eröffnung des BER abgeben. Der Flughafenchef verweist auf das, was er zuletzt beim Treffen mit den Gesellschaftern erklärt hat, das war Anfang April: Es bleibt bei der angepeilten Eröffnung im Herbst 2020.

Was hatte der Bund eigentlich erwartet? Und warum hat er dieses Ultimatum gestellt? Das Bundesverkehrsministerium spielt beim Flughafen seit Jahren eine merkwürdige Doppelrolle. Immer wieder gefallen sich die aus München stammenden Verkehrsminister nämlich darin, sich über die Dilettanten von Schönefeld lustig zu machen und so zu tun, als hätten sie mit dem BER-Desaster nichts zu tun. Haben sie aber.

Unvergessen ist die Fehlleistung Peter Ramsauers, der den Flughafen-Landkreis als „Dahme sonst wie“ bezeichnet hat und damit die typische Mischung aus Geringschätzung, Unkenntnis und Desinteresse des Bundes am Flughafenprojekt zum Ausdruck gebracht hat. Witze und abfällige Bemerkungen sollten aber nur die machen, die keine Verantwortung an dem Desaster tragen. Das ist beim Bund aber gewiss nicht der Fall.

Von Torsten Gellner

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