Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Was braucht man eigentlich so als Präsident?
Brandenburg Was braucht man eigentlich so als Präsident?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:06 17.03.2017
Der designierte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 12. Februar im Reichstag in Berlin Quelle: dpa
Berlin

Am Sonntag übernimmt Gaucks Nachfolger Frank-Walter Steinmeier (SPD, 61) die Amtsgeschäfte von Joachim Gauck. Der ehemalige Außenminister hat seinen Wahlkreis und Zweitwohnsitz im Havelland. Damit hat die Mark quasi einen Präsidenten mehr, denn präsidiale Persönlichkeiten gibt’s in Brandenburg zuhauf – an Hochschulen, im Sport oder bei Karnevalsvereinen. Was raten die erfahrenen Präsidenten ihrem neuen Kollegen? Von Präsident zu Präsident: Die MAZ hat sich im Land umgehört und die besten Tipps der langjährigen Amtsträger für Frank-Walter Steinmeier zusammengestellt.

Der Wahl-Brandenburger Frank-Walter Steinmeier (61) löst Joachim Gauck (77) als Bundespräsident ab. In Brandenburg gibt es allerhand Präsidenten: etwa von Vereinen, Verbänden, Universitäten. Wir haben sie gefragt: Was zeichnet für sie einen guten Präsidenten aus? Was ist unabdingbar für so einen Posten? Die Antworten gibt’s in der Bildergalerie.

Bundespräsident Joachim Gauck (77) wird Freitagabend ab 19 Uhr von der Bundeswehr mit einem Großen Zapfenstreich im Park von Schloss Bellevue verabschiedet. Der Große Zapfenstreich mit Musikkorps und Fackelträgern gilt als das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr. Rund 600 Gäste werden erwartet, darunter Vertreter der Verfassungsorgane, der Bundeswehr, Mitglieder des Diplomatischen Korps sowie Familienangehörige und Wegbegleiter des Bundespräsidenten. Auch etwa 300 ehrenamtlich engagierte Bürger werden auf Gaucks Wunsch dabei sein.

Drei Musikstücke hat der scheidende Bundespräsident für den Zapfenstreich persönlich ausgesucht: Das Volkslied „Freiheit, die ich meine“ und „Über sieben Brücken musst du geh’n“ von Karat, den erfolgreichsten Hit der DDR. Es folgt das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“, das Martin Luther um 1530 unter dem Eindruck der Pest geschrieben haben soll.

Von MAZonline/AMW/CB/MW/rom/uw/ps

Die Werbung des Autovermieters Sixt ist oft kontrovers, doch die aktuellste Werbung könnte dem Unternehmen juristische Probleme bringen. Denn Sixt versprach allen Berlin, die für die Offenhaltung Tegels unterschreiben 10 Euro. Das gilt als Wählerbestechung.

16.03.2017

Er soll bei einer Messerattacke in Genshagen (Teltow-Fläming) fünf Menschen verletzt haben. Ein 38-jähriger Asylbewerber muss sich dafür seit Donnerstag vor dem Potsdamer Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft spricht von versuchtem Totschlag. Das mögliche Motiv lässt tief blicken.

16.03.2017

Auf der einen Seite wird bei der Brandenburger Polizei Personal abgebaut, auf der anderen Seite steigt die Aufklärungsquote. Auch die Zahl der Straftaten geht zurück. Diesen positiven Botschaften stehen jedoch negative Nachrichten gegenüber. Die Gewalt nimmt zu.

17.03.2017