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Brandenburg Weiterhin Kohleförderung in der Lausitz
Brandenburg Weiterhin Kohleförderung in der Lausitz
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15:12 25.10.2013
Braunkohlekraftwerk der Vattenfall AG in Jänschwalde (Brandenburg) mit seinen Kühltürmen, aus dem Wasserdampf aufsteigt, aufgenommen am 21. September 2013. Das Braunkohlekraftwerk ist mit einer installierten Leistung von 3.000 Megawatt nach Firmenangaben das größte seiner Art in Deutschland. Quelle: Patrick Pleul
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Die schwedische Regierung will den Energiekonzern Vattenfall nicht daran hindern, fünf neue Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz zu erschließen. Das sagte der zuständige Minister für Finanzmärkte, Peter Norman, am Freitag im Parlament in Stockholm auf eine Anfrage der Grünen. Die Umweltpartei warf der Regierung widersprüchliches Handeln vor. Obwohl staatliche Unternehmen zur Nachhaltigkeit verpflichtet seien, verhindere die Mitte-Rechts-Regierung nicht, dass der zu hundert Prozent staatseigene Konzern Vattenfall in den Braunkohleabbau investiere.

"Ursprünglich ist es die Position der Regierung, nicht in Kohlekraftwerke zu investieren", räumte Norman ein, "es sei denn, es gibt keine Alternativen, den Bedarf an Energie zu decken." Davon abgesehen entscheide Deutschland selbst über seine Art der Energiegewinnung.

Die Grünen-Abgeordnete Lise Nordin gab zu bedenken, Vattenfall sei der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen in Europa. Der schwedische Konzern solle vielmehr einen Beitrag zu der Umstellung auf ökologisch vertretbare Energiegewinnung leisten. Doch Norman hielt dagegen: Vattenfall habe sich selbst das Ziel gesteckt, bis 2020 den CO2-Ausstoß auf 65 Millionen Tonnen jährlich zu verringern.

Nordin äußerte sich außerdem besorgt um das Ansehen Schwedens. Bei einem Besuch in Brandenburg habe sie festgestellt, dass die ganze Region gegen Vattenfall und Schweden aufgebracht sei.

Vattenfall fördert in der Lausitz in Brandenburg und Sachsen jährlich rund 60 Millionen Tonnen Braunkohle aus fünf Tagebauen. Der Kohle wird vor allem zu Strom und Briketts verarbeitet.

dpa

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