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Weniger Asylbewerber beziehen Regelleistungen

Statistik zu Asyl Weniger Asylbewerber beziehen Regelleistungen

Die Zahl der Flüchtlinge, die sogenannte Asylbewerberregelleistungen vom Staat bekommen, ist in Brandenburg im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Montag in Potsdam mit und nannte auch Gründe für den Rückgang.

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Quelle: dpa

Potsdam/Berlin. Nach dem sprunghaften Anstieg 2015 ist die Zahl der Empfänger von Asylbewerber-Regelleistungen in Brandenburg 2016 deutlich zurückgegangen. So sank die Zahl der Leistungsempfänger um 39 Prozent – minus 11.377 Bezieher – auf insgesamt 17.970 Flüchtlinge, die zum Stichtag 31. Dezember 2016 Geld- oder Sachleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz empfangen haben. Das teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Montag in Potsdam mit.

Erstmals seit 2008 ging die Zahl der Leistungsempfänger somit zurück. Von 2014 auf 2015 hatte sie sich auf knapp 30 000 fast verdreifacht. Den Rückgang begründeten die Statistiker einerseits mit dem Rückgang der Flüchtlingszuwanderung. Außerdem seien viele Asylverfahren abgeschlossen worden, so dass viele ehemalige Empfänger inzwischen ausgereist seien, arbeiteten oder andere Leistungen bezögen. Knapp die Hälfte der Leistungsberechtigten stammte aus Asien, die meisten davon aus Afghanistan und Syrien. Nach wie vor waren die meisten von ihnen - etwa zwei Drittel - männlich und im erwerbstätigen Alter. Mit den Regelleistungen soll der Bedarf der Asylbewerber an Nahrungsmitteln, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheits- und und Hygieneartikeln gedeckt werden.

Von dpa

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