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Weniger Übergriffe auf Homo-und Transsexuelle

Gewalt in Brandenburg Weniger Übergriffe auf Homo-und Transsexuelle

Nach Angaben von Polizei und Selbsthilfeverbänden ist die Zahl der homo- und transphoben Angriffe in Brandenburg in den vergangenen Jahren gesunken. Jedoch gibt es im Land eine hohe Anzahl von Übergriffen auf homo- und transsexuelle Geflüchtete.

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In den vergangenen Jahren sind die Übergriffe auf Homo- und Transsexuelle in Brandenburg zurückgegangen.

Quelle: dpa

Potsdam. In Brandenburg sind Übergriffe auf Homo- und Transsexuelle in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das ergeben Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik und der Angaben von Selbsthilfeverbänden.

2017 wurden bei der Polizei sechs Straftaten im Bereich „Hasskriminalität aufgrund der sexuellen Orientierung“ erfasst, erklärte die Landesregierung auf eine Anfrage aus der Linksfraktion. Im Vorjahr waren es nach aktualisierten Daten fünf, 2015 aber noch acht Fälle.

Nur wenige Übergriffe werden angezeigt

Nach Angaben von Selbsthilfeverbänden sind homo- und transphobe Übergriffe rückläufig. Zählte die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg („Katte“) 2013 noch rund 70 Übergriffe, gingen die Zahlen in den vergangenen Jahren auf rund 40 zurück. Zur Anzeige gebracht werden allerdings die wenigsten. Polizeiangaben zufolge liegt das Dunkelfeld bei 80 bis 90 Prozent.

Allerdings gibt es nicht überall einen Rückgang: In Brandenburger Flüchtlingsunterkünften fanden laut „Katte“ im vergangenen Jahr 47 Übergriffe auf homo- und transexuelle Geflüchtete statt.

Von MAZonline

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