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Brandenburg Wenn Polizisten im Einsatz ums Leben kommen
Brandenburg Wenn Polizisten im Einsatz ums Leben kommen
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07:10 28.02.2018
Beamte der Spurensicherung und des Unterstützungskommandos (USK) sind am 19.10.2016 in Georgensgmünd (Bayern) zu sehen. Bei einer Razzia in Georgensgmünd hatte ein 49-Jähriger „Reichsbürger“ vier Polizisten durch Schüsse zum Teil schwer verletzt. Er hatte laut dem bayerischen Innenminister Hermann 30 Waffen. Quelle: dpa
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Potsdam

Dass Polizisten im Einsatz trotz ihres gefährlichen Berufs ums Leben kommen, geschieht eher selten. Einige bekannte Fälle aus den vergangenen Jahren:

Oktober 2016: Bei einer Razzia feuert ein sogenannter Reichsbürger in Georgensgmünd (Bayern) auf vier Polizisten. Einer von ihnen erliegt seinen Verletzungen im Krankenhaus. Das Spezialeinsatzkommando wollte die Waffen des Jägers beschlagnahmen.

Dezember 2015: In einem Regionalzug ersticht ein Schwarzfahrer bei Herborn (Hessen) einen 46 Jahre alten Polizisten, sein Kollege wird schwer verletzt.

Oktober 2011: Nach einer Verfolgungsjagd in Augsburg wird ein 41 Jahre alter Polizist erschossen, seine Kollegin verletzt. Sie wollten zwei Brüder kontrollieren, die einen Raubüberfall geplant hatten.

März 2010: Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) will in Anhausen (Rheinland-Pfalz) in die Wohnung eines Mitglieds der „Hells Angels“ eindringen, der Rocker feuert durch die geschlossene Tür. Ein Beamter stirbt.

April 2007: In Heilbronn (Baden-Württemberg) wird die 22-jährige Polizistin Michèle Kiesewetter mit einem Kopfschuss tot neben ihrem Streifenwagen gefunden. Ihr Kollege überlebt schwer verletzt. Erst Jahre später wird klar, dass sie Opfer der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wurden.

März 2006: Ein Räuber schießt in Berlin einen Zivilfahnder nieder, der ihn kontrollieren will. Der 42-jährige Beamte stirbt vier Tage später.

Von dpa

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