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Wenn für die Feuerwehr jede Sekunde zählt

Dramatische Rettungseinsätze geprobt Wenn für die Feuerwehr jede Sekunde zählt

Die Rathenower Feuerwehr ist am Wochenende ganz ins Schwitzen gekommen. 70 Mietparteien aus einem Hochhaus mussten vor einem Feuer in Sicherheit gebracht werden – das Haus voller Qualm. Gleichzeitig eilten sie zu einem Massencrash mit 18 Verletzten. Es zählte jede Minute.

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Rettungskräfte versorgen die verletzten Personen.

Quelle: Julian Stähle

Rathenow. Wenn es hart auf hart kommt, muss bei der Feuerwehr jeder Handschlag sitzen. Dann geht es meistens um Sekunden. Damit die Floriansjünger auf den Ernstfall vorbereitet sind, führt die Feuerwehr in Rathenow jedes Jahr eine große Übung durch. Freitagabend war es wieder so weit.

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Im Ernstfall kommt es manchmal hart auf hart. Dann müssen die Kameraden der Feuerwehr gut vorbereitet sein, denn im Zweifelsfall zählen Sekunden. Wie es in einer absoluten Aufnahmesituation ist, konnte die Rathenower Feuerwehr auch in diesem Jahr wieder testen und kam dabei ganz schön ins Schwitzen.

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Dieses Jahr wurde ein Wohnblockbrand mit 70 Mietparteien simuliert. In dem dreigeschossigen Wohnblock brannte der komplette Keller und verursachte eine starke Verqualmung des Gebäudes.

Die Feuerwehr soll einen Brand im Wohnhaus löschen

Die Feuerwehr soll einen Brand im Wohnhaus löschen.

Quelle: Julian Stähle

Gleichzeitig simulierten die Kameraden einen Massencrash auf der Autobahn. Acht Autos rasten ineinander, teilweise überschlugen sich die PKW. Mehrere Personen wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Und dann plötzlich brannten die Wagen auch noch. Insgesamt wurden 18 Personen schwer verletzt, 6 von ihnen überlebten die Verletzungen nicht und starben noch am Unfallort.

Massenkarambolage mit mehreren Verletzten

Massenkarambolage mit mehreren Verletzten

Quelle: Julian Stähle

Wie war das gleich? Wenn es hart auf hart kommt! Szenen, die im reellen Alltag nicht komplett unwahrscheinlich sind, verfolgt man die schrecklichen Polizeimeldungen. Damit auch alles realistisch ist, gab es natürlich auch „echte“ lebende Verletzte. Jugendliche hatten sich geschminkt und überzeugten mit schauspielerischer Leistung.

Jugendliche sorgten für täuschend echte Szenen

Jugendliche sorgten für täuschend echte Szenen.

Quelle: Julian Stähle

Unter den Augen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und des Ortswehrführers konnten Probleme schnell erkannt, besprochen und gelöst werden. Ein wichtiger Faktor war dabei die Zeit. Man hörte „in echt wären viele eingeklemmte Personen schon längst aus den Fahrzeugen gerettet worden oder raus geschnitten worden“.

Für die Feuerwehr wurde es eine lange Übung

Für die Feuerwehr wurde es eine lange Übung.

Quelle: Julian Stähle

Die beiden Übungen blieben in der Nacht aber nicht die einzigen – insgesamt 24 Stunden sollten die Feuerwehrleute dem Vernehmen nach im Übungseinsatz sein. Schlaf? Ein Wenig!

Von Julian Stähle

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