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Brandenburg Wenn für die Feuerwehr jede Sekunde zählt
Brandenburg Wenn für die Feuerwehr jede Sekunde zählt
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20:07 28.05.2016
Rettungskräfte versorgen die verletzten Personen. Quelle: Julian Stähle
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Rathenow

Wenn es hart auf hart kommt, muss bei der Feuerwehr jeder Handschlag sitzen. Dann geht es meistens um Sekunden. Damit die Floriansjünger auf den Ernstfall vorbereitet sind, führt die Feuerwehr in Rathenow jedes Jahr eine große Übung durch. Freitagabend war es wieder so weit.

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Im Ernstfall kommt es manchmal hart auf hart. Dann müssen die Kameraden der Feuerwehr gut vorbereitet sein, denn im Zweifelsfall zählen Sekunden. Wie es in einer absoluten Aufnahmesituation ist, konnte die Rathenower Feuerwehr auch in diesem Jahr wieder testen und kam dabei ganz schön ins Schwitzen.

Dieses Jahr wurde ein Wohnblockbrand mit 70 Mietparteien simuliert. In dem dreigeschossigen Wohnblock brannte der komplette Keller und verursachte eine starke Verqualmung des Gebäudes.

Gleichzeitig simulierten die Kameraden einen Massencrash auf der Autobahn. Acht Autos rasten ineinander, teilweise überschlugen sich die PKW. Mehrere Personen wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Und dann plötzlich brannten die Wagen auch noch. Insgesamt wurden 18 Personen schwer verletzt, 6 von ihnen überlebten die Verletzungen nicht und starben noch am Unfallort.

Wie war das gleich? Wenn es hart auf hart kommt! Szenen, die im reellen Alltag nicht komplett unwahrscheinlich sind, verfolgt man die schrecklichen Polizeimeldungen. Damit auch alles realistisch ist, gab es natürlich auch „echte“ lebende Verletzte. Jugendliche hatten sich geschminkt und überzeugten mit schauspielerischer Leistung.

Unter den Augen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und des Ortswehrführers konnten Probleme schnell erkannt, besprochen und gelöst werden. Ein wichtiger Faktor war dabei die Zeit. Man hörte „in echt wären viele eingeklemmte Personen schon längst aus den Fahrzeugen gerettet worden oder raus geschnitten worden“.

Für die Feuerwehr wurde es eine lange Übung. Quelle: Julian Stähle

Die beiden Übungen blieben in der Nacht aber nicht die einzigen – insgesamt 24 Stunden sollten die Feuerwehrleute dem Vernehmen nach im Übungseinsatz sein. Schlaf? Ein Wenig!

Von Julian Stähle

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