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Brandenburg Gewitter und Starkregen in Brandenburg erwartet
Brandenburg Gewitter und Starkregen in Brandenburg erwartet
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16:22 30.05.2018
Gewitterwolken über Brandenburg. (Symbolbild) Foto: Julian Stähle
Potsdam

Am dritten Tag in Folge warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor „starker Wärmebelastung“. Auch am Mittwoch soll es in Berlin und Brandenburg erneut deutlich über 30 Grad heiß werden.

Ab Mittwochnachmittag muss außerdem mit schweren Gewittern und heftigem Starkregen gerechnet werden. Dazu können Hagel und Sturmböen auftreten. Erhöhte Gefahr für die Gewitter besteht von der Prignitz bis zur Niederlausitz. Lokal können dort bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde fallen, Sturmböen können dort bis bis 80 Stundenkilometer erreichen.

Der DWD warnt zudem vor einer nur "langsamen Verlagerung der Gewitter". Punktuell können daher auch bis zu 60 Liter pro Quadratmeter "in kurzer Zeit kommen".

Um 13.30 Uhr dann die erste "atmliche Warnung vor starkem Gewitter". Für das Gebiet westlich der Landeshauptstadt Potsdam wurde "Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² in kurzer Zeit sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 50 km/h und kleinkörnigen Hagel" angesagt. Das Gleiche gilt auch düe den äußersten Südosten des Landes. Bei Cottbus werden ebenfalls "schwere Gewitter" erwartet. Gegen 14 Uhr hatte sich das Gebiet bereits ausgedehnt. Nach und nach erweiterte der DWD die Warnzone. Gegen 14.50 Uhr war nur noch der Nordosten warnfrei.

Um 15.12 Uhr galt bereits für Brandenburg an der Havel und Teile Potsdam Mittelmarks "Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel".

Babybegrüßungstag abgesagt

Wegen Unwettergefahr hat das Amt Burg im Spreewald aus Sicherheitsgründen das heutige Fest für Eltern und ihre Babys abgesagt. Das Treffen an einem Sportlerheim in Dissen-Striesow (Spree-Neiße) werde verschoben, teilte das Amt am Mittwochmittag mit. Zu dem "Babybegrüßungstag" hatte das Amt nach eigenen Angaben Eltern mit rund 50 Babys aus umliegenden Dörfern geladen. Bei dem Fest sollte zum Beispiel über Kita-Angebote informiert werden.

Im Westen Berlins hat es bereits geregnet

Starke Regenschauer gab es am Nachmittag zumindest schon im Westen Berlins. In Tempelhof fielen rund sechs Liter Regen pro Quadratmeter. „Das war ein starker Schauer, aber nichts Außergewöhnliches“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes. An der Einkaufsmeile Tauentzienstraße brachten sich die Passanten in den Geschäften in Sicherheit. Insgesamt fielen die Schäden des Unwetters aber sehr glimpflich aus: „Wir hatten zwei heruntergefallene Äste und ein Partyzelt in einem Baum“, sagte ein Leitstellenmitarbeiter der Berliner Feuerwehr. Das sei für Berlin „gar nichts“.

Die gute Nachricht: In der Nacht zum Donnerstag soll die Gewittertätigkeit abklingen.

Wärmegewitter: Blitze nach Hitze

Schwere Wärmegewitter mit böigem Wind und Starkregen sind im Sommer keine Seltenheit. Ein Gewitter entsteht, wenn stark unterschiedlich warme Luftmassen aufeinandertreffen oder in der Atmosphäre zwischen oben und unten besonders große Temperaturunterschiede bestehen. Die meist örtlich begrenzten Sommergewitter entstehen oft innerhalb weniger Minuten. Je größer die Hitze am Boden ist, umso heftiger sind sie in der Regel.

Feuchtwarme Luft steigt nach oben, kondensiert und bildet eine Gewitterwolke. In der Wolke baut sich ein immer größer werdendes elektrisches Spannungsfeld auf, das sich durch eine Art Kurzschluss - einen Blitz - wieder entlädt. Dazu breitet sich eine akustische Schockwelle aus: der Donner.

Schwere Gewitter werden oft von Sturm- oder Orkanböen, unwetterartigem Starkregen, Graupel oder Hagel begleitet. Die Hagelkörner bilden sich in der Gewitterwolke und fallen zu Boden, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht haben.

Von MAZonline

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