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Brandenburg Widersprüche: Wirklich ein Brandanschlag?
Brandenburg Widersprüche: Wirklich ein Brandanschlag?
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14:48 27.08.2015
Die Polizei geht Widersprüchen im Brandenburger Feuerfall nach. Quelle: Bürstenbinder
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Potsdam

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Wohnung einer kaukasischen Flüchtlingsfamilie in Brandenburg/Havel hat die Potsdamer Staatsanwaltschaft auch die 24jährige Mutter als Beschuldigte vernommen. „Es gab einen vagen Anfangsverdacht aufgrund von Ungereimtheiten“, sagte Staatsanwalt Christoph Lange der MAZ. „Wir haben geprüft, ob das möglicherweise eine Inszenierung war.“

Ermittlungen in alle Richtungen

Die Vernehmung habe aber keine weiteren Hinweise ergeben, dass der Brandanschlag nur vorgetäuscht oder von der Frau selbst gelegt worden war. „Wir ermitteln daher nach wie vor in alle Richtungen“, so Lange. Die Mutter stehe nicht weiter unter Verdacht. Zuvor hatte die Polizei bei der Vernehmung der Zeugen Widersprüche entdeckt, etwa wann und wie das Feuer bemerkt worden war.

Ibragim Tsychuer hat die Flammen gelöscht. Quelle: Bürstenbinder

Türspion zugeklebt

Am Abend des 25. Juli war vor der Wohnungstür in dem Plattenbau eine mit Benzin getränkte Zeitung angezündet worden. Zuvor war der Türspion zugeklebt worden. Das Feuer beschädigte Tür und Rahmen. Die Mutter dreier Kinder gab an, das Feuer gerochen und ihren Mann zu Hilfe geholt zu haben, der den Brand mit einem Eimer Wasser löschen konnte. Der Fall hatte wegen eines möglichen fremdenfeindlichen Hintergrunds Empörung ausgelöst. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf.

Von Torsten Gellner

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