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Wie Sie die EM mit den Kindern gucken

Tipps und Regeln für das große Fußball-Event Wie Sie die EM mit den Kindern gucken

Am Freitag startet in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft. Und die wollen natürlich auch Kinder im Fernsehen mitverfolgen. Doch viele Spiele laufen erst am späten Abend. Wir geben Tipps, wie Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die EM verfolgen und wie die sogar noch etwas dabei lernen können.

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Neben den EM-Spielen können die Kinder auch Europa und die Länder kennen lernen.

Quelle: imago

Berlin. Am 10. Juni ist endlich so weit: Die Fußball-EM startet in Frankreich. Die Spiele ziehen Eltern und Kinder gleichermaßen vor den Fernseher. Daraus kann ein Gemeinschaftserlebnis für die Familie werden, sagt Kristin Langer, Mediencoach der Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“. Dennoch sollten Familien sich Regeln und Grenzen für den Fernseh-Konsum setzen. Hier einige Tipps:

TV-Picknick und Wettspiele

Wenn klar ist, welche Partien die Familie zusammen anschaut, kann man sich überlegen: Was wollen wir dazu essen? „Das darf als Ausnahme dann auch mal gemütlich vor dem Fernseher sein“, sagt Langer. Wichtig ist, dass alle mithelfen und sich die Kinder nicht einfach bedienen lassen. Noch spannender werden die Spiele, wenn Kinder mit Familienmitgliedern oder Verwandten Wettgemeinschaften bilden.

– Public Viewing in Brandenburg: Hier kann die EM verfolgt werden.

– Informationen, News und alle Ergebnisse zur Fußball-EM finden Sie auf der Sportbuzzer-Sonderseite.

Kinder mitentscheiden lassen

Eines ist klar – die meisten Kinder überschreiten ihr Zeitbudget fürs Fernsehgucken während der EM deutlich. „Da ist es an den Eltern, Leitlinien zu setzen“, rät Langer. Das könne beispielsweise heißen: Nach der ersten Halbzeit müssen die Kinder ins Bett. Außerdem sollten Eltern dem Nachwuchs bewusst machen, dass die Zeit, die ins Fußballgucken investiert wird, an anderer Stelle abgezogen wird. Das kann bedeuten: Keine anderen Filme, Spiele am Computer und Smartphone für die restlichen Tage. Wenn Kinder vor dieser Abwägung stehen, entscheiden sich manche dann doch gegen die Partie am Abend.

Lerneffekte während der EM

Bunte Fähnchen im Fernsehen und im Stickerheft, Spieler, die fremd klingende Sprachen sprechen: Bei einer Fußballmeisterschaft können Grundschulkinder ganz nebenbei Europa kennenlernen. Am besten geht das, wenn man eine schön große Europakarte oder einen Kinderatlas zur Verfügung hat. Bevor also der Fernsehapparat angeschaltet wird, können Eltern und Kinder nachschauen, wo die Länder liegen, die gegeneinander antreten.

Nicht nur die Spiele sind interessant

Wer nicht möchte, dass seine Kinder abends lange aufbleiben, kann sich mit ihnen statt der Livepartien Vorberichte und Reportagen über Spieler, Land und Leute ansehen, die nachmittags oder am Vorabend ausgestrahlt werden. Auch die Nachrichtensendung „logo“ im Ki.Ka wird kurze Beiträge zum Großereignis zeigen.

Informationen nachliefern

Manchmal kann es auch ausreichen, Kinder beim Frühstück mit den wichtigsten Infos zu versorgen: Spielergebnis, Torschützen und Höhepunkte vom Vortag. Mit diesem Grundwissen fühlen sich die meisten in der Schule nicht als Außenseiter.

Entscheidungen überprüfen

Kristin Langer empfiehlt Eltern, ihr Kind genau zu beobachten: Wirkt es am nächsten Tag nach dem Spiel unkonzentriert und schlecht gelaunt? Stehen wichtige Tests in der Schule an? Im Zweifel müssen einzelne Partien dann doch ausfallen oder nachträglich geschaut werden. Gruppendruck rausnehmen: Stoff für Diskussionen gibt es immer, wenn viele Mitschüler das Spiel sehen durften – das eigene Kind aber nicht. Wenn möglich, sprechen sich Eltern untereinander ab, wie das in anderen Familien gehandhabt wird. Im Zweifel kann das aber auch heißen, dass Mutter und Vater ihre Linie verteidigen müssen: „Bei anderen mag das so sein, in unserer Familie gelten aber diese Regeln.“

Von Julia Kirchner und Christiane Eickmann

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