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Brandenburg Wieder Raser-Unfall auf dem Kudamm
Brandenburg Wieder Raser-Unfall auf dem Kudamm
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16:06 17.04.2017
Die beteiligten Wagen wurden komplett zerstört. Quelle: Morris Pudwell
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Berlin

Vier Männer sind in Berlin bei einem Verkehrsunfall verletzt worden, weil ein Autofahrer nach bisherigen Erkenntnissen zu schnell unterwegs war.

Der 23-Jährige sei am Sonntagabend auf einer Kreuzung am Kurfürstendamm in Charlottenburg auf einen anderen, gerade abbiegenden Wagen geprallt, teilte die Polizei am Montag mit. Sein Auto kam von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Gehweg stehen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der andere Pkw noch 30 Meter weiter.

Der Wagen riss ein Verkehrsschild aus dem Boden. Quelle: Morris Pudwell

Spur der Verwüstung

Die Kollision hinterließ eine Spur der Verwüstung. Ein massiver Poller und ein großes Verkehrsschild wurden einfach umgemäht.

Die beiden Fahrer sowie zwei weitere Beifahrer des 23-Jährigen kamen verletzt in Krankenhäuser. Herumfliegende Fahrzeugteile beschädigten auch ein parkendes Auto am Fahrbahnrand. Laut Zeugenaussagen soll zumindest der 23-Jährige zu schnell gefahren sein. Den genauen Unfallhergang ermittelt die Polizei derzeit.

Dass es nicht noch mehr Verletzte gab, ist vermutlich wohl darauf zurückzuführen, dass es am späten Ostersonntag verhältnismäßig wenig Verkehr auf dem sonst viel befahrenen Kudamm gab.

Ein massiver Stahlpoller wurde komplett umgemäht. Quelle: Morris Pudwell

Kudamm-Raser zu lebenslanger Haft verurteilt

Der Kudamm ist eine beliebte Raserstrecke. In der Nacht zum 1. Februar 2016 ereignete sich bei einem illegalen Rennen ein folgenschwerer Unfall. Ein Rentner starb, als eines der Autos in den Jeep des Mannes fuhr. Die beiden am Rennen beteiligten jungen Männer wurden wegen Mordes angeklagt und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Fahrzeugteile liegen in der Tauentzienstraße in Berlin nach dem illegalen Autorennen, bei dem ein Unbeteiligter starb. Quelle: dpa

Von MAZonline

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