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Brandenburg Wieder rollen US-Panzer durch Brandenburg
Brandenburg Wieder rollen US-Panzer durch Brandenburg
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17:15 16.03.2018
Fahrzeuge des US-Militärs wurden am Montag vom US-Frachter „Resolve“ in Bremerhaven (Niedersachsen) entladen. Quelle: Bundeswehr
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Potsdam

Die US-Army lässt wieder Panzer durch Brandenburg rollen. Sie sind Nachschub für die Operation „Atlantic Resolve“ an der Nato-Ostgrenze. Die zu Beginn dieses Jahres über Deutschland nach Osteuropa verlegten US-Truppen werden in diesen Wochen ausgetauscht. Dass ihr Weg wieder durch Brandenburg führt, meldeten zuerst der RBB unter Bezug auf einen Sprecher des Bundeswehr-Landeskommandos Bremen und zuvor die Lausitzer Rundschau.

„Ein Teil wird über Schienen transportiert, ein Teil mit Lkw. Das macht eine Spedition“, sagt eine Bundeswehr-Pressesprecherin MAZonline auf Nachfrage. „Der Anteil am Straßentransport ist relativ gering und Brandenburg ist vom Straßentransport nach jetzigem Stand nicht betroffen“, so die Sprecherin weiter. Das heißt: Die Panzer kommen mit Zügen. Der Austausch der Soldaten und Militärfahrzeuge erfolge zeitlich parallel. Zusätzliche Details zur Route, etwa wann und wo genau der Konvoi durch Brandenburg kommt, werden nicht bekannt gegeben.

Das Schiff hatte unter anderem Panzer für die US-Operation „Atlantic Resolve“ an Bord. Ziel der Operation ist es, die östlichen Nato-Länder zu stärken und die Handlungsfähigkeit der Nato zu sichern. Quelle: Bundeswehr

Das Kriegsmaterial – darunter 24 „Bradley“-Schützenpanzer – ist am Sonntag mit dem US-Frachter „Resolve“ in Bremerhaven gelandet. An Bord waren 760 Container mit militärischem Material, Fahrzeuge sowie Panzer. Ein Teil der Ladung wird per Zug auf direktem Weg nach Polen transportiert, wo sich das Hauptquartier der US-Truppen befindet. Ein anderer Teil wird von zivilen Speditionen zum Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide gefahren, wo das Gerät auf Züge verladen und nach Polen transportiert werden soll.

Solche Transporte gingen bereits im Januar durch Brandenburg – was von einer größeren Debatte begleitet wurde. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte damals laut eines rbb-Berichts erklärt: “Es hilft uns nicht weiter, wenn Panzer auf beiden Seiten der Grenze auf und ab fahren.“ Der Zeithistoriker der Universität Potsdam, Manfred Görtemaker, kritisierte das und sagte: „Mit Pazifismus und Moralin ist uns nicht gedient.“ Der Konvoi war Thema einer Aktuellen Stunde im Landtag.

Die Bundeswehr unterstützt logistisch die US-Operation, deren Ziel es ist, die östlichen Nato-Länder zu stärken und die Handlungsfähigkeit der Nato im eventuellen Bündnisfall zu sichern. Dabei wird zunächst Norddeutschland zur logistischen Drehscheibe für den Umschlag der militärischen Fracht, wie die Bundeswehr mitteilt. Die Streitkräftebasis koordiniert die Unterstützung von ausländischen Streitkräften in Deutschland, heißt es weiter. Diese Aufgabe nennt sich „Host Nation Support“. Bei „Atlantic Resolve“ stellt die Streitkräftebasis Lagerkapazität, Betriebsstoffe, Unterkünfte und Verpflegung sowie Instandsetzungsleistungen, Transport und Umschlag bereit. Darüber hinaus können Feldjäger zur Begleitung und Absicherung, sowie für den Betrieb eines Verkehrsleitnetzes und der Transportsicherung zum Einsatz kommen.

Von MAZonline mit dpa

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