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Wild auf der Straße – das rät der ADAC

Unfälle mit Wildtieren Wild auf der Straße – das rät der ADAC

Im November kommt es auf Brandenburgs Straßen besonders häufig zu Wildunfällen. Viele gehen vergleichsweise glimpflich aus. Vor wenigen Wochen jedoch ist eine Frau bei so einem Unfall schwer verletzt worden. Der ADAC hat Tipps, wie sich Autofahrer in kritischen Situationen verhalten sollten.

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Autofahrer sollten Ausweichmanöver vermeiden, wenn ein Tier plötzlich vor ihnen steht.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Tauchen plötzlich Wildtiere auf der Straße auf, sollten Autofahrer kurz hupen, abbremsen und das Fernlicht abblenden. So lassen sich Kollisionen eventuell vermeiden, rät der ADAC. Beim langsamen Passieren der Stelle sei stets mit nachfolgenden Tieren zu rechnen. Im Oktober und November ist das Risiko von Wildunfällen besonders groß, gerade in der Dämmerung. Auf der Landstraße behalten Autofahrer daher am besten die Ränder im Auge, besonders auf Abschnitten mit Wildwechsel-Schildern, so der ADAC. Langsameres Tempo, Bremsbereitsschaft und mehr Abstand zum Vorausfahrenden erhöhen hier die Sicherheit.

In Brandenburg ist es dieses Jahr bereits zu einigen schweren Unfällen mit Wildtieren gekommen. In Werbig ist dabei Mitte Oktober eine Frau schwer verletzt worden. Wenige Wochen später kam es an einem Tag zu gleich 60 Wildunfällen. Das veranlasste die Brandenburger Polizei zu einer Warnung auf Twitter.

ADAC rät von Ausweismanövern ab

Ist ein Unfall dennoch unvermeidbar, rät der ADAC dazu, das Lenkrad festzuhalten und stark zu bremsen. Ausweichmanöver sollten Autofahrer möglichst vermeiden, da sie schwere Unfälle nach sich ziehen können. Warnblinkanlage an, Warnweste anziehen und mit Warndreieck die Unfallstelle sichern - das sind die nächsten Schritte.

Dann sollten Autofahrer die Polizei rufen, die wiederum den Jagdpächter informiert. Der kümmert sich auch um das tote oder verletzte Tier, das die Autofahrer wegen Verletzungs- und Infektionsgefahr nicht anfassen sollten. Für Wildunfälle besteht eine Meldepflicht. Sie gilt auch dann, wenn das Tier noch flüchten konnte. Autofahrer sollten nicht vergessen, sich vom Jagdpächter oder der Polizei eine Wildunfallbescheinigung ausstellen zu lassen, die sie dann der Versicherung vorlegen können.

Von dpa, MAZonline

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