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Brandenburg Ausbildung braucht Perspektive
Brandenburg Ausbildung braucht Perspektive
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00:23 24.01.2019
Drei junge Flüchtlinge im Ausbildungszentrum von Siemens. Quelle: dpa
Potsdam

Ausländische Lehrlinge sorgen schon seit einiger Zeit dafür, dass die Zahl der Auszubildenden insgesamt zunimmt. Vor allem junge Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak wollen in Deutschland ankommen und sich eine Existenz mit Perspektive aufbauen.

In Brandenburg profitiert davon neben der Gastronomie und dem Einzelhandel vor allem die Baubranche. Dort zeigen aktuelle Zahlen des Bauindustrieverbands, dass die Zuwächse an Auszubildenden mit Fluchthintergrund inzwischen beachtlich sind. Diese jungen Leute sind bereit, erst einmal langfristig in eine duale Ausbildung zu gehen, statt kurzfristig ungelernt zu jobben. Ein ermutigendes Zeichen. Sie wollen einen Beruf erlernen, für den sich andere nicht erwärmen. Solche Integrationsbemühungen, die auch das Erlernen der deutschen Sprache einschließt, sind nicht die Regel und sollten belohnt werden.

Allerdings wäre es falsch, die Erwartungen zu hoch zu hängen und anzunehmen, damit gleich den akuten und sich verschärfenden Fachkräftemangel in den regionalen Baubetrieben lindern zu können. Entscheidend wird es sein, wie sehr es den Unternehmen künftig gelingt, jungen Leute – egal, woher sie kommen – attraktive Ausbildungsbedingungen zu bieten. Sie brauchen zugleich die Chance, dass es später mit einem Job klappt.

Von Igor Göldner

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