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Wölfin aus Brandenburg bei Erfurt überfahren

Genetische Untersuchung Wölfin aus Brandenburg bei Erfurt überfahren

Auf der Autobahn bei Erfurt ist Mitte März ein Wolf überfahren worden. Inzwischen ist klar: Das Tier stammt aus einem Brandenburger Rudel. Naturschützer bedauern das Ableben sehr, denn in Thüringen hat sich bisher nur eine Wölfin angesiedelt.

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Wölfe haben sich in Brandenburg niedergelassen. Ein Tier, das Richtung Thüringen zog, ist jetzt überfahren worden.

Quelle: dpa

Brandenburg. Mitte März ist auf der Autobahn 71 bei Erfurt ein Wolf überfahren worden. Er stammte von einem Rudel aus Brandenburg. Das habe eine genetische Untersuchung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ergeben, teilte die Landesanstalt für Umwelt und Geologie am Freitag in Jena mit. Demnach handle es sich um eine knapp einjährige Wölfin aus dem Rudel bei Görzke in Brandenburg unmittelbar an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Dies sei etwa 160 Kilometer von der Unfallstelle entfernt. Das Tier könnte diese Distanz problemlos an zwei Tagen zurückgelegt haben, hieß es.

Der Wolf war am 12. März vor ein Auto gelaufen und dabei getötet worden. Seine genaue Herkunft war zunächst unklar. Naturschützer bedauerten den Tod, weil sich das Tier hätte in Thüringen ansiedeln können. Dort ist bisher erst eine Wölfin nachgewiesen.

Von MAZonline und dpa

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