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Woidke: Flüchtlingshilfe verdoppeln

Unterbringung der Flüchtlinge Woidke: Flüchtlingshilfe verdoppeln

Gerade sind in Brandenburg 1000 Flüchtlinge angekommen, auch in anderen Bundesländern kommen Menschen an, die vom Krieg aus ihren Heimatländern vertrieben werden. Um sie unterzubringen, hat die Bundesregierung beschlossen, den Ländern und Kommunen insgesamt drei Milliarden Euro zu zahlen. Zu wenig, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Woidke.

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam.  Aus Sicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sind die von der Bundesregierung zugesagten drei Milliarden Euro für die Unterbringung der Flüchtlinge in den Ländern und Kommunen nicht ausreichend. „Dies ist nur ein Viertel der Kosten, die für die Erstversorgung der Menschen derzeit im Jahr anfallen“, sagte Woidke, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, am Montag in Potsdam. Aus seiner Sicht muss der Bund seinen Beitrag verdoppeln und so die Hälfte der Kosten von Ländern und Kommunen übernehmen. „Es ist zudem notwendig, dass wir wieder zu einem geregelten Verfahren in Europa zur Verteilung der Flüchtlinge kommen“, betonte Woidke.

1000 Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt

Am Montag sind Eisenhüttenstadt 1000 Flüchtlinge mit einem Sonderzug aus München angekommen. Die meisten von ihnen werden dort in der Erstaufnahmestelle untergebracht, einige reisen weiter nach Berlin.

Wie die Flüchtlinge aufgenommen wurden, können Sie hier nachlesen.

Von MAZonline

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