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Brandenburg Woidke zweifelt an der Energiewende
Brandenburg Woidke zweifelt an der Energiewende
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12:46 11.11.2013
Quelle: dpa
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Potsdam

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält konventionelle Energie auch künftig für wichtig. Derzeit seien bereits 25 Prozent erneuerbarer Energie im deutschen Stromnetz und 75 Prozent kämen aus konventioneller Energie, sagte Woidke am Montag im RBB-Inforadio. Er betonte weiter: „Eines ist sicher, wir werden es nicht schaffen, bis 2030 nur von Erneuerbaren zu leben.“ Der SPD-Politiker ist bei den Koalitionsverhandlungen Mitglied der Arbeitsgruppe Energie, die am Montag vor großer Runde einen Zwischenstand abgibt.

Dennoch sieht Woidke die Koalitionsverhandlungen zum Thema Energie auf einem guten Weg. In der Zielstellung seien sich Union und SPD einig. Er betonte, der Ausbau der erneuerbaren Energie müsse weitergehen. „Wenn man im Großen einig ist, heißt das noch nicht, dass man sich in jedem kleinen Punkt einig ist. Also ganz durch sind wir noch nicht“, sagte der Ministerpräsident.

Der Umbau der Förderung der erneuerbaren Energie solle vor allem bei der Windenergie greifen. Dort sollen die Fördersätze gesenkt werden, forderte Woidke weiter. Überförderungen sollten vermieden werden. „Dass es Überförderungen gibt, das kann man allein schon daran erkennen, dass teilweise mehrere tausende Euro dafür bezahlt werden, dass ein Windrad irgendwo auf einen Acker aufgestellt werden kann. Wir müssen da genau hingucken, dass es nicht zu viel Geld gibt“, so Woidke.

Zu den Zielen des Ausbaus sagte Woidke weiter: „Wir müssen einen verlässlichen Ausbaupfad haben, es müssen die Erneuerbaren wissen, wo es hingeht. Das ist eine Frage von Investitionssicherheit.“ Das betreffe aber auch den Bereich der konventionellen Energien. epd

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