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Brandenburg Woran Frauen und Männer am häufigsten erkranken
Brandenburg Woran Frauen und Männer am häufigsten erkranken
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11:31 30.05.2016
Brandenburgs Männer und Frauen sind so oft und lange krank wie seit 16 Jahren nicht mehr. Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

Wer ist hier das stärkere Geschlecht? Besonders wenn es ums Kranksein geht, scheinen sich Männer und Frauen stark zu unterscheiden. So wird Männern zum Beispiel nachgesagt, sie seien wehleidiger als Frauen. Dafür sind Frauen öfter krank, kümmern sich aber mehr um das Thema Vorsorge. Männer hingegen gehen seltener zum Arzt und sterben früher. Mit dem Gesundheitsreport für das Land Brandenburg will die DAK-Krankenkasse am Dienstag geschlechtsspezifische Besonderheiten vorstellen.

Um welche Diagnosen handelt es sich? Welchen Einfluss haben die Branchen? Welchen Anteil hat der persönliche Umgang mit Krankheit und Krankschreibung? Diese und andere Fragen soll der Report beantworten. Klar ist, dass Männer und Frauen im Laufe ihres Lebens unterschiedlich anfällig für Krankheiten sind.

Das sind typische Frauenkrankheiten:

Brustkrebs, Migräne und Blasenentzündung

Jede zweite Frau erwischt im Laufe ihres Lebens eine Blasenentzündung. Diese Krankheit ist eine Frauensache, weil der Darmausgang bei den Damen näher an der Harnröhrenöffnung liegt als bei Männern und weil Frauen zum anderen eine kürzere Harnröhre haben. Hinzu kommt, speziell im Alter, auch die Blasenschwäche.

Auch bei Frauen gibt es natürlich anatomischbedingte Krankheiten, wie Brustkrebs, Eierstockzysten, Gebärmutterhalskrebs oder Menstruationsbeschwerden.

Diabetes (Typ 1 und 2) gilt auch als eine Frauenkrankheit: Sie neigen eher als Männer zu Essstörungen und dazu, Insulin niedriger zu dosieren, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Außerdem haben Frauen ein höheres Risiko für Unterzuckerung.

Osteoporose, Migräne, Schilddrüsenfehlfunktion, Schwindel und Gallensteine zählen ebenfalls zu den typischen Frauenleiden, was nicht bedeutet, dass nicht auch Männer davon betroffen sein können.

Und so sieht es bei den Männern aus:

Prostatakrebs, Leistenbruch und Herzinfarkt

Wie bei den Frauen, gibt es einige spezifische Männerkrankheiten, die aufgrund der Anatomie nur bei ihnen auftreten können. Dabei handelt es sich um Eichelentzündung, Penis- und Hodenkrebs sowie Prostatakrebs. Letztere gilt als die in Deutschland am häufigsten auftretende Krebserkrankung beim Mann.

Andere typische Männerkrankheiten sind: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Hämorrhoiden und Leistenbrüche. Auch bei rheumatischen Erkrankungen haben Männer schlechtere Voraussetzungen: Gicht tritt bei ihnen häufiger auf als bei Frauen.

Außerdem leben Männer unter einem deutlich höheren Risiko für Parkinson und Darm- oder Lungenkrebs. Von letzterem sind fast doppelt so viele Männer betroffen als Frauen.

Bei Stress und Problemen greifen Männer häufiger zur Zigarette oder aber zum Alkohol, was oftmals zu Leberkrankheiten führt. Vielfach sind Männer auch in Unfälle verwickelt, im Beruf, im Straßenverkehr oder in ihrer Freizeit. Hinzu kommen Verrenkungen und Frakturen.

Von MAZonline

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