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Attacken auf AfD-Parteibüros steigen deutlich

Politik Attacken auf AfD-Parteibüros steigen deutlich

Immer wieder sorgen AfD-Politiker mit ihren Aussagen für Kontroversen. Einigen Gegnern der Partei scheint Kopfschütteln darüber nicht mehr genug. In Brandenburg sind in den vergangenen Monaten immer wieder Parteibüros der AfD, aber auch Privathäuser von AfD-Politikern, attackiert worden.

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Farbanschlag auf das Wohnhaus des AfD-Abgeordneten Thomas Jung. Dieser wurde Ende Juni dieses Jahres verübt.

Quelle: AfD Brandenburg

Potsdam. Die Zahl der Angriffe auf Parteibüros der AfD ist in Brandenburg deutlich gestiegen. Die Behörden zählten im zweiten Quartal dieses Jahres acht solcher Attacken, gegenüber vier in den ersten drei Monaten des Jahres, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Dabei wurden Fensterscheiben beschädigt, Parolen geschmiert oder rohe Eier geworfen. Büros der Linken waren im zweiten Quartal dreimal Ziel von Anschlägen, die CDU war einmal betroffen.

Auch die Privathäuser von AfD-Politikern werden häufig angegriffen. Im Juni ist das Haus des AfD-Abgeordneten Thomas Jung mit Farbbeuteln attackiert worden. Außerdem ist die Parole „Nationalismus tötet“ an die Wand geschmiert worden. In dieser Nacht wurden weitere Häuser von AfD-Politiker attackiert.

Auch Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland wurde Opfer so einer Attacke. Im April wurde sein Privathaus in Potsdam mit Farbbeuteln beworfen.

AfD-Vize: „Linksextremismus in Brandenburg wird unterschätzt“

Diese und andere Attacken machen deutlich, dass die AfD mit Abstand am häufigsten von kriminellen Angriffen betroffen sei, sagte ihr Vize-Fraktionschef im Landtag, Andreas Kalbitz, am Dienstag. Fünf der insgesamt zwölf Anschläge wurden politisch motivierter Kriminalität von links, drei politisch motivierter Kriminalität von rechts zugeordnet; bei vier Attacken blieb der Hintergrund unklar. „Die Auswertung der Landesregierung zeigt deutlich, dass der Linksextremismus in Brandenburg unterschätzt wird“, meinte Kalbitz.

Lesen Sie auch: Politischer Extremismus – Ich weiß, wo du wohnst

Von MAZonline mit dpa

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