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Blitz schlägt in Haus-Antenne ein, ein Verletzter

Gewitter in Nord-Brandenburg Blitz schlägt in Haus-Antenne ein, ein Verletzter

Im Kreis Prignitz ist ein Mann bei einem Brand in einem Wohnhaus leicht verletzt worden. In das Haus ist während des Gewitters ein Blitz eingeschlagen. Die Unwetter am späten Montagnachmittag haben vor allem in Nord-Brandenburg für viele Feuerwehreinsätze gesorgt. Ein Überblick.

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In Pritzwalk schlug ein Blitz in ein Haus ein, ein Bewohner wurde leicht verletzt.

Quelle: König

Potsdam. Am schwersten sind am späten Montagnachmittag wohl die Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Prignitz von den Unwettern getroffen worden. In Pritzwalk (Prignitz) etwa ist am späten Nachmittag während des Gewitters ein Blitz in die Antennenanlage eines Einfamilienhaus eingeschlagen. Bauteile verschmorten, ein Bewohner kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

In Neuruppin wird ein Tunnel geflutet

In Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) regnete es so stark, dass ein Tunnel geflutet wurde. Innerhalb einer Stunde fiel soviel Regen, dass der Tunnel nicht mehr durchfahren werden konnte.

In Neuruppin ist ein Tunnel durch den Regen überflutet worden.

Quelle: Geisler

Wenige Kilometer entfernt, in Lindow, wurde ein Bahnübergang durch das Unwetter in Mitleidenschaft gezogen. Durch den starken Regen ließen sich dort die Schranken nicht mehr öffnen. Einige Autofahrer ließen sich davon nicht irritieren und fuhren bei geschlossenen Schranken über den Übergang. Die Polizei konnte den Verkehr nicht regeln, sie hatte zuviele andere Einsätze.

Auch Dienstag kann es gewittern

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch am Dienstag vor Gewittern. Bei Temperaturen von bis zu 26 Grad werde es wieder schwül-warm. Danach gibt es Gewitter mit örtlich starkem Regen, auch mit Hagel und Sturmböen sei zu rechnen. Vor allem der Osten Brandenburgs sei betroffen. Für die Kreise Barnim und Märkisch-Oderland hat der DWD eine "amtliche Warnung vor starkem Gewitter" veröffentlicht

In der Nacht zu Mittwoch kann es ebenfalls Unwetter geben.

- Lesen Sie hier, wie sich die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald auf die Unwetterfront vorbereiten

Trotz des schweren Unwetters blieben größere Schäden aus. Auch Verletzte gab es mit Ausnahme des Pritzwalker Falls laut Auskunft der Feuerwehr nicht. Einen ausführlichen Bericht über das Unwetter in Lindow und Neuruppin gibt es hier.

Gewitter zieht über Friedhof - viele Bäume umgeknickt

In Oranienburg (Oberhavel) bleibt wegen des Gewitters ein Friedhof eine Zeit lang geschlossen. Dort sind mehrere Bäume entwurzelt worden. Einige von ihnen drohen umzufallen. Außerdem kam es im Kreis Oberhavel durch Blitzeinschläge zu einigen kleineren Bränden. Ein Überblick über die Lage in Oberhavel gibt es hier.

Auf einem Oranienburger Friedhof sind mehrere Bäume entwurzelt worden.

Quelle: privat

Berliner Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus

In Berlin hatte die Feuerwehr wegen des Gewitters kurzzeitig den Ausnahmezustand ausgerufen. Dort tobte das Unwetter erst am frühen Montagabend.

Es wurden sieben Freiwillige Feuerwehren zusätzlich eingesetzt, sagte ein Sprecher am Dienstag. Insgesamt gab es mit Schwerpunkt Mitte, Süden und Südosten 40 Einsätze. Meist handelte es sich um vollgelaufene Keller, abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume. Verletzte gab es nach ersten Angaben nicht.

Ein Baum fiel in der Oranienburger Straße in Mitte auf die Oberleitungen einer Straßenbahn. Außerdem wurden zwei Autos beschädigt. Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und Passanten schoben einen Straßenbahnzug der Linie M1 aus dem Gefahrenbereich. Die Tram konnte nicht fahren, die Schäden wurden am Montagabend beseitigt. In der Luitpoldstraße verursachte ein Blitzeinschlag einen Dachstuhlbrand.

MAZonline

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