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Brandenburg Zehn gegen einen: Wegen Kette eingekesselt
Brandenburg Zehn gegen einen: Wegen Kette eingekesselt
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10:19 22.02.2017
Der U-Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin Quelle: dpa
Berlin

Aus einer Personengruppe von etwa zehn Personen heraus wurde ein junger Mann am Montagabend auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen attackiert und leicht verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge pöbelte die Gruppe gegen 21.50 Uhr den 21-jährigen Mann wegen seines an einer Halskette getragenen Anhängers an. Dabei handelt es sich um ein Schwert, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage MAZonline sagte.

Nach einem kurzen Wortgefecht soll der 21-Jährige auf den Boden gedrückt und von mehreren Männern geschlagen und getreten worden sein. Er soll sich dann gewehrt und Reizgas gegen die Angreifer gesprüht haben. Anschließend soll der junge Mann ins Gleisbett der U-Bahnlinie U8 geflüchtet sein und dort ein Messer zur Verteidigung gezogen haben. Die Gruppe soll sich dann entfernt haben.

Polizei hat vier Tatverdächtige festgenommen

Alarmierte Polizisten des Polizeiabschnitts 36 haben in unmittelbarer Nähe vier Tatverdächtige syrischer Abstammung im Alter von 19, 20 und 31 Jahren festgenommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Angreifer dem jungen Mann aus seiner Sporttasche Geld gestohlen haben sollen. Da derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Übergriff auf den 21-jährigen Libanese aufgrund seines Glaubens erfolgte, führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Das Schwert kann als Symbol muslimischen Glaubens gelten.

Von dpa

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