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Brandenburg Zoll sucht Drogen und findet Giftstoff
Brandenburg Zoll sucht Drogen und findet Giftstoff
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13:17 18.08.2015
Ein Zollfahnder im Einsatz. Quelle: dpa
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Berlin

Per Zufall haben Zollfahnder in einer Berliner Wohnung gefährliches und sehr seltenes Osmium-Pulver entdeckt und beschlagnahmt. Feuerwehr-Spezialkräfte in Schutzanzügen transportierten das unbeschädigte Tütchen mit 30 Gramm ab. Es werde im Landeskriminalamt untersucht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Drei Verdächtige festgenommen

Nach Angaben des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg wurde die Wohnung in der Chausseestraße (Stadtbezirk Mitte) am Montagabend aus einem anderen Grund durchsucht: Es gab den Verdacht des illegalen Drogenhandels, wie eine Sprecherin des Amtes sagte. Drei Verdächtige seien festgenommen worden. Zwei von ihnen sollten einem Haftrichter vorgeführt werden.

Monatelange Ermittlungen

Die Rauschgift-Ermittlungen gegen die Verdächtigen laufen der Sprecherin des Zollfahndungsamtes zufolge bereits seit neun Monaten. Ob und in welchem Umfang Drogen beschlagnahmt wurden, war zunächst nicht klar. Bei der Feuerwehr hieß es, die Kräfte seien zu einem Gefahrgut-Einsatz ausgerückt. Der Osmium-Fund wurde in einen Behälter aus Kunststoff gepackt

Giftig, entzündlich und explosiv

Hochgiftiger Osmiumstaub kann Lunge, Haut oder Augen schädigen. Metallisches Osmium ist als fein verteiltes Pulver oder Staub leicht entzündlich. Ist es entzündet und kommt mit Wasser in Berührung, besteht Explosionsgefahr.

Bekannt durch Osram

Die erste wichtige Anwendung des Osmiums war am Anfang des 20. Jahrhunderts als Material für Glühfäden in Glühlampen durch Carl Auer von Welsbach. Der Name der Firma Osram leitet sich von den dazu eingesetzten Metallen Osmium und Wolfram ab.

Osmium ist sehr selten, kompliziert in der Herstellung und teuer: Eine Feinunze Osmium kostet etwa 380 US-Dollar.

Von dpa und MAZonline

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