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Zum dritten Mal: Postbank streikt am Montag

Berliner Postbank Zum dritten Mal: Postbank streikt am Montag

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Montag zum mittlerweile dritten Mal einen Warnstreik der Berliner Postbank-Filialen aus. Damit will sie Druck auf die Tarifverhandlungen ausüben, die ebenfalls zu Wochenbeginn starten. Verdi fordert unter anderem die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2022.

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Streikende Mitarbeit der Postbank im September in Stuttgart.

Quelle: dpa

Berlin. Zum mittlerweile dritten Warnstreik in den Berliner Postbank-Filialen hat die Gewerkschaft Verdi für diesen Montag aufgerufen. Sie will damit weiter Druck in den laufenden Tarifverhandlungen machen, die ebenfalls zu Wochenbeginn in Berlin weitergehen.

Gewerkschaft strebt „Zukunftstarifvertrag“ an

Laut Gewerkschaft werden alle Filialen im Stadtgebiet betroffen sein. Kunden müssten sich auf einen eingeschränkten Service und Filialschließungen einstellen, teilte der Verdi-Landesbezirk Berlin-Brandenburg am Sonntag mit. In den bundesweiten Tarifverhandlungen fordert Verdi unter anderem eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 und eine Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Außerdem strebt die Gewerkschaft einen „Zukunftstarifvertrag“ an, der die Postbank auf zukünftige Herausforderungen der Branche vorbereiten solle. Der Arbeitgeberseite wirft sie vor, bisher kein ausreichendes Angebot vorgelegt zu haben. Postbank AG und Postbank Filialvertrieb AG haben laut Verdi am Standort Berlin rund 1100 Beschäftigte.

Von MAZonline/dpa

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