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28-Jähriger bespuckt Notarzt aus Kamerun

Oranienburg 28-Jähriger bespuckt Notarzt aus Kamerun

Fremdenfeindlicher Vorfall in Oranienburg: Dort hat ein 28-jähriger verletzter Mann einen Notarzt kamerunischer Herkunft beleidigt, bedroht, bespuckt und eine Behandlung abgelehnt. Die Verletzungen hatte sich der Mann auf einer Familienfeier zugezogen, zu der schließlich auch die Polizei ausgerückt ist.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Oranienburg. Ein 48-jähriger Notarzt, der aus Kamerun stammt und in Oranienburg arbeitet, ist am Sonntag von einem 28-jährigen Mann bespuckt, beleidigt und bedroht worden. Der verletzte Patient lehnte eine Behandlung durch den Arzt ab.

Der 28-Jährige hatte sich auf einer Familienfeier bei einem Sturz in einen Glastisch verletzt. Im Krankenhaus beleidigte er nicht nur den Arzt, auch die Krankenschwerstern ging er massiv verbal an.

Nach dem Vorfall im Krankenhaus verließ der Mann die Klinik mit seiner unbehandelten Wunde und kehrte zur Familienfeier zurück. Dort kam es später zu einer Körperverletzung, weswegen die Polizei zur Party ausrückte und den 28-Jährigen zunächst in Gewahrsam nahm, um weitere Straftaten zu verhindern.

Der betrunkene Mann (1,5 Promille) zeigte sich auch gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und beleidigte diese und widersetzte sich seiner Festnahme. Der Mann wurde wenig später erneut ins Krankenhaus gebracht, wo seine Wunde schließlich versorgt wurde. Allerdings nicht von dem Arzt, den der Mann zuvor beleidigt hatte.

Der 28-Jährige wurde am Sonntagmorgen aus dem Gewahrsam entlassen. Auf ihn warten nun mehrere Verfahren – wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstands.

Von MAZonline

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